Ein aus Debug-Sicht optimal gestalteter Chip bedeutet für Abnehmer weniger Aufwand, schnellere Markteinführung – und vor allem geringere Entwicklungskosten. (Bild: Lauterbach)
Systementwicklung

System-on-a-Chip für optimale Debugging-Fähigkeit und kürzere Markteinführungszeiten entwickeln

Wenn ein SoC-Hersteller seine Chips von Anfang an so gestaltet, dass sie „einfach und leicht debugbar“ sind, erspart er seinen Kunden in späteren Phasen des Entwicklungsprozesses viele potenzielle Probleme. Ein aus Debugger-Sicht optimal gestalteter Chip bedeutet für den Kunden weniger Aufwand, eine schnellere Markteinführung und vor allem geringere Entwicklungskosten sowie für den Chip-Hersteller einen höheren Absatz, denn jedes fehlgeschlagene Projekt führt zu reduzierten Stückzahlen.

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Univentions CEO Peter Ganten sieht Europa zwar durch die IT-Dominanz Chinas und der USA bedroht. Digitale Unabhängigkeit sei trotzdem möglich angesichts des disruptiven Potenzials neuer Technologien wie KI. (Bild: Univention GmbH)
Open Source vs. proprietäre Software

Nur mit Offenheit gelingt digitale Souveränität in Europa

Proprietäre Softwareanbieter werben oft mit einer besseren Nutzererfahrung und einer nahtlosen Integration ihrer Produkte. Doch sind sie damit Open-Source-Lösungen wirklich überlegen? Peter Ganten von Univention erklärt gegenüber CloudComputing-Insider, warum Open Source in Sachen Integration und Benutzer­freundlich­keit keineswegs unterlegen ist und welche Rolle Politik und Unternehmen dabei spielen.

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Bildergalerien

Reasoning-Modelle stellen die Art und Weise, wie wir bislang mit KI-Modellen umgegangen sind, in Frage. Der Wettstreit um das beste Reasoning-KI-Modell ist eröffnet, Unternehmen müssen sich in einem aggressiven Schlagabtausch um die Vorreiterrolle in der KI-Entwicklung in Stellung bringen. (Bild: frei lizenziert)
Kommentar

DeepSeek läutet neue KI-Ära ein

KI kann nicht „denken“? An dieser Überzeugung rüttelte OpenAI bereits Ende letztes Jahr mit seinem Modell o1. Mit der Vorstellung von DeepSeek R1 hat das gleichnamige chinesische Start-up nun endgültig eine neue Ära in der KI-Entwicklung eingeläutet: die sogenannten „Reasoning-Modelle“ – ein Typ von KI-Systemen, der logisch schlussfolgern kann. Nun ist ein neuer Wettstreit entbrannt: Der Kampf um das beste Reasoning-Modell

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Ein neues Research Paper von Trend Micro zeigt, wie sich Angreifer die vermeintliche Transparenz von KI-Systemen zunutze machen können. Das Modell DeepSeek-R1, das mit Chain-of-Thought (CoT) Reasoning arbeitet, gibt in seinen Antworten detaillierte Denkschritte preis – und genau das macht es angreifbar. (Bild: Dall-E / KI-generiert)
Transparenz wird zum Risiko: DeepSeek-R1 und CoT Reasoning

Wie Hacker KI austricksen

Das KI-Modell DeepSeek-R1 setzt auf Chain-of-Thought (CoT) Reasoning, um Denkprozesse transparent zu machen. Doch diese Transparenz birgt Risiken: Sicherheitslücken ermöglichen Prompt-Injection-Angriffe, das Auslesen interner System-Prompts und das Offenlegen sensibler Daten wie API-Schlüssel. Trend Micro schlägt Alarm – und zeigt, warum Unternehmen beim Einsatz von generativer KI neue Sicherheitsstrategien brauchen.

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