Project Lightwell IBM und Red Hat planen 5 Milliarden US-Dollar für Open-Source-Sicherheit

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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IBM und Red Hat wollen Open-Source-Software besser absichern. Das Project Lightwell genannte Unterfangen soll KI-Analysen, ein Clearinghouse und mehr als 20.000 Fachkräfte bündeln.

IBM und Red Hat haben „Projekt Lightwell“ angekündigt, ein mit 5 Milliarden US-Dollar dotiertes Vorhaben, das mit einem KI-gestützten, weltweiten Team von mehr als 20.000 Ingenieuren  Unternehmen dabei unterstützen soll, Open-Source-Software sicher einzusetzen.(Bild:  IBM)
IBM und Red Hat haben „Projekt Lightwell“ angekündigt, ein mit 5 Milliarden US-Dollar dotiertes Vorhaben, das mit einem KI-gestützten, weltweiten Team von mehr als 20.000 Ingenieuren Unternehmen dabei unterstützen soll, Open-Source-Software sicher einzusetzen.
(Bild: IBM)

IBM und Red Hat haben Project Lightwell angekündigt. Die Initiative, für welche die Unternehmen 5 Milliarden US-Dollar bereitstellen, soll Unternehmen dabei unterstützen, Open-Source-Software sicherer in produktiven Umgebungen einzusetzen.

Im Mittelpunkt steht ein „Trusted Open Source Security Clearinghouse“. Es soll als koordinierende Stelle dienen, um Schwachstellen in Open-Source-Komponenten zu melden, zu prüfen und passende Korrekturen bereitzustellen. Die Dienste sollen über kommerzielle Abonnements angeboten werden. Unternehmen sollen dadurch validierte Patches in ihre bestehenden Softwarelieferketten integrieren können, inklusive Lifecycle-Management für produktive Systeme.

Sicherheit entlang der Lieferkette

IBM und Red Hat verweisen darauf, dass Open-Source-Software eine zentrale Grundlage moderner Unternehmens- und KI-Infrastrukturen ist. Gleichzeitig steigt der Aufwand, Abhängigkeiten, Bibliotheken und Frameworks dauerhaft abzusichern.

Project Lightwell soll deshalb nicht nur Produkte von IBM und Red Hat einbeziehen. Auch unabhängige Bibliotheken, Sprach-Toolchains, KI-Frameworks, Datenplattformen und weitere Open-Source-Bausteine sollen berücksichtigt werden.

Das Clearinghouse soll Unternehmen ermöglichen, Sicherheitsprobleme kontrolliert zu melden und beheben zu lassen. Geplante Korrekturen sollen anschließend, wo möglich, an die jeweiligen Open-Source-Projekte zurückgegeben werden.

KI und Ingenieurteams

Für die Initiative wollen IBM und Red Hat KI-gestützte Sicherheitsverfahren mit einem weltweiten Team von mehr als 20.000 Fachkräften verbinden. Die Systeme sollen unter anderem bei Analyse, Priorisierung und Validierung von Schwachstellen helfen.

Nach Angaben der Unternehmen geht es dabei auch um eine schnellere Bearbeitung großer Code-Mengen. Die Fachteams sollen Patches entwickeln, Abhängigkeiten härten und Releases für den Unternehmenseinsatz vorbereiten.

Zu den frühen Anwendern zählen mehrere große Finanzunternehmen, darunter Bank of America, BNY, Citi, Goldman Sachs, JPMorganChase, Mastercard, Morgan Stanley, Royal Bank of Canada, State Street, Visa und Wells Fargo. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Investitionssumme nannten IBM und Red Hat bislang nicht. (sg)

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