Ein IBM System/360 Model 91 System im Dienste der NASA (Foto aus den späten 1960ern). Im Verlauf der 1960er hielten Mainframe-Rechner nicht nur an Universitäten und Forschungseinrichtungen, sondern zunehmend auch im Bankwesen und Unternehmen Einzug. Das IBM System/360 sollte sich an den wissenschaftlichen als auch den kommerziellen Einsatz richten. Das weckte den Bedarf an einer vereinheitlichten Programmiersprache, die sich an beide Felder richtete. PL/I - kurz für „Programming Language 1“ - sollte diese Lücke füllen. (Bild: NASA)
Die erste vereinheitlichte Programmiersprache

60 Jahre PL/I – (K)ein Nachruf

Die ersten Programmiersprachen waren an spezielle Einsatzzwecke gerichtet: Es gab Sprachen für den wissenschaftlichen (z.B. FORTRAN, ALGOL) oder den kommerziellen Sektor (z.B. COBOL). PL/I sollte 1964 erstmals eine universelle Programmiersprache für alle Bereiche darstellen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen – und doch sind die Auswirkungen auch 60 Jahre später noch zu spüren.

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