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Joint Venture für Embedded Software Vector Informatik und SYSGO bündeln Kräfte für AUTOSAR Adaptive

Redakteur: Sebastian Gerstl

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Vector Informatik und Sysgo gehen ein Joint Venture für den Automotive-Markt ein. Zusammen bieten sie eine gemeinsame Softwareplattform bestehend aus der Basissoftware Microsar (Vector Informatik) und dem RTOS PikeOS (Sysgo).
Vector Informatik und Sysgo gehen ein Joint Venture für den Automotive-Markt ein. Zusammen bieten sie eine gemeinsame Softwareplattform bestehend aus der Basissoftware Microsar (Vector Informatik) und dem RTOS PikeOS (Sysgo).
(Bild: Sysgo)

Die IT-Firmen Vector und SYSGO haben ein Joint-Venture zur Entwicklung von Embedded Software gegründet. Ziel ist eine integrierte Softwareplattform bestehend aus der AUTOSAR-Adaptive-Basissoftware MICROSAR und dem Echtzeit-Betriebssystem PikeOS. Steuergeräteentwickler erhalten so eine praktische Lösung für die neue Generation von Hochleistungssteuergeräten, die auf dem AUTOSAR-Adaptive-Standard basieren. Steuergeräte für das automatisierte Fahren, multifunktionale Applikations-Server und Infotainmentsysteme nutzen die neue AUTOSAR-Adaptive-Plattform als zukunftssicheren Standard. Der PikeOS Hypervisor und das zugehörige POSIX-Betriebssystem bilden die Grundlage der gemeinsamen Softwarearchitektur.

Die gemeinsame Entwicklung umfasst Maßnahmen für das Zusammenspiel zwischen dem Betriebssystem PikeOS und der Adaptive-AUTOSAR-Basissoftware. Für sicherheitsrelevante Steuergeräte nach ISO 26262 zählt dazu die Isolation einzelner Applikationen, um QM- und ASIL-Software sicher zu betreiben. Neben ISO 26262-Anforderungen bis ASIL D unterstützt die Plattform Funktionen wie schnelles Booten und moderne Security-Maßnahmen gegen unautorisierte Zugriffe.

Für Steuergeräten wird künftig der parallele Einsatz mehrerer Betriebssysteme mit ihren spezifischen Stärken erwartet. Daher kann die Lösung um zusätzliche Systempartitionen für AUTOSAR Classic, Linux oder andere Betriebssysteme erweitert werden.

Die Serienfreigabe der gemeinsamen Softwarelösung für sicherheitsrelevante Steuergeräte wird für 2019 angestrebt.

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