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Software-Abos und SaaS mit großem Potenzial

| Redakteur: Stephan Augsten

Welche Arten der Monetarisierung von Software sind aktuell besonders verbreitet und wie wird sie bereitgestellt? Derlei Fragen beantwortet der Report „2020 Monetization Monitor: Monetization Models and Pricing“ von Renevera.

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Revenera hat untersucht, welche Strategien die Softwarehersteller beim Verkauf ihrer Lösungen verfolgen.
Revenera hat untersucht, welche Strategien die Softwarehersteller beim Verkauf ihrer Lösungen verfolgen.
(Bild: mohamed_hassan / Pixabay )

Software-Anbieter haben sich laut Nicole Segerer, Vice President of Product Management & Marketing bei Revenera, in der Corona-Krise schnell an die neuen Rahmenbedingungen angepasst: „Der Trend zu Abonnements und nutzungsbasierten Modellen setzt sich fort und Unternehmen denken verstärkt darüber nach, wie sie SaaS-Lösungen anbieten können.“

Welche Produkte beim Kunden ankämen und weiter für Einnahmen sorgten, hänge dabei mehr als je zuvor vom Preis-Leistungs-Verhältnis ab. „Monetarisierungs- und Bereitstellungsmodell werden daher kontinuierlich überprüft, um neuen und veränderten Anforderungen auf Kundenseite gerecht zu werden“, erklärt Segerer.

Für die Reneva-Umfrage „2020 Monetization Monitor: Monetization Models and Pricing“ wurden Produktverantwortlichen bei führenden Softwareanbietern und Geräteherstellern befragt. Demnach zählen Abonnements mit einem Anteil 81 Prozent zu den häufigsten Monetarisierungsmodellen, gleichzeitig bieten aber fast genauso viele Anbieter (79 Prozent) weiterhin klassische, unbefristete Lizenzen an. Letztere kommen vor allem bei neuen Lösungen oder isolierten Märkten und Anwendungsfällen zum Einsatz, da sich so das Transaktionsvolumen besser überblicken lässt.

Software-as-a-Service (SaaS) ist laut dem Report auf dem Vormarsch: Zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass SaaS-Deployments in den nächsten eineinhalb Jahren weiter zunehmen. Viele der befragten Unternehmen nutzen allerdings weiterhin eine Vielzahl von Bereitstellungsmodellen, von On-Premises (48 Prozent) über SaaS (34 Prozent) bis hin zu Embedded (32 Prozent).

Knapp die Hälfte der Befragten will dem Kunden einen kontinuierlichen Mehrwert bieten, für ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis fehlen laut Revenera aber oft die benötigten Daten. Lückenhaft seien vor allem der Einblick in die Nutzung (36 Prozent) sowie in die User Personas (33 Prozent). Für 28 Prozent der Befragten ist das Sammeln von Produktnutzungsdaten nach wie vor mit manuellem und technischem Aufwand verbunden, weitere 29 Prozent befinden sich diesbezüglich gar noch in der Planungsphase.

Der vollständige Report „2020 Revenera Monetization Monitor: Monetization Models and Pricing“ steht registrierungspflichtig zum Download bereit.

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