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ESE Kongress 2018: Die Software-Branche wächst und gedeiht

| Redakteur: Sebastian Gerstl

ESE Kongress 2018: Deutschlands größte Konferenz rund um das Thema Embedded Software Engineering lockte auch in diesem Jahr über fünf Tage verteilt an die 1200 Teilnehmer nach Sindelfingen.
ESE Kongress 2018: Deutschlands größte Konferenz rund um das Thema Embedded Software Engineering lockte auch in diesem Jahr über fünf Tage verteilt an die 1200 Teilnehmer nach Sindelfingen. (Bild: foto art / Elisabeth Wiesner)

Ob es um die Bedürfnisse der Softwareentwickler von heute geht oder um die kommenden Ansprüche an die Softwaretechnik von morgen: Der Andrang auf den ESE Kongress bleibt ungebrochen. Erneut strömten um die 1200 Teilnehmer nach Sindelfingen und machten Deutschlands größte Veranstaltung für Embedded-Entwickler zu einem Fest – geprägt von Wissensaustausch, Fachsimpelei, und guter Laune.

Rund 1200 Teilnehmer hatte der ESE Kongress im vergangenen Jahr zum zehnten Jubiläum nach Sindelfingen gelockt. Und auch im elften Jahr konnte die größte deutschsprachige Softwareentwickler-Konferenz die Rekordmarke halten: Erneut fanden sich um die 1200 Menschen aus über 400 Unternehmen und Institutionen in der Stadthalle ein, um sich in Seminaren praktisches Wissen anzueignen und in Vorträgen die Entwicklungen von heute mitverfolgen und mehr über die Trends von Morgen erfahren.

Damit zeigte sich erneut, welche Bedeutung der Kongress für die deutschsprachige Embedded-Community besitzt. Zum Gelingen der Konferenz trug dabei nicht nur das rege Interesse bei. Wie immer machten auch die hochwertigen Vorträge, das gut eingespielte Konferenzteam und die gute Stimmung, die auch die Rekordveranstaltung des vergangenen Jahres zu einem familiären Ereignis.

Ein Trendbarometer für die Embedded-Software-Branche

In der Zahl der Vorträge legte der Kongress noch einmal zu: 115 hochkarätige Vorträge und Seminare zu essentiellen Software Engineering Bereichen wie Projektmanagement, Implementierung, Requirements Management oder Modellierung oder Anwendungsfeldern wie dem Internet of Things oder Automotive Software waren geboten.

In zahlreichen Vorträgen platzten die Hörsäle aus allen Nähten, teilweise fanden sich mehr als 200 Teilnehmer zu einzelnen Track Slots ein. Vor allem Vorträge, die sich mit dem Einsatz der Programmiersprache C++ im Embedded-Bereich beschäftigten, lockten zahlreiche interessierte Teilnehmer an. Aber auch Architektur-Entwicklung, Continuous Development, Anforderungsmanagement und der Einsatz von Time Sensitive Networking (TSN) in Industriesystemen beschäftigten die Teilnehmer nachdrücklich.

Die drei Keynotes zu AI Made in Europe von Prof. Hoos, Parallel Programming in a C++20 World von Michael Wong und der Vortrag „Wie sich Menschen organisieren, wenn ihnen keiner sagt, was sie tun sollen“ von Dr. Lars Vollmer konnten jeweils zwischen 400 und 500 Teilnehmer anlocken, was für den ESE Kongress ebenfalls eine neue Bestmarke darstellt. Speziell die Keynote von Prof. Hoos zu KI wurde darüber hinaus von über 100 Interessenten parallel im Live-Stream online mitverfolgt. Dieser Vortrag liegt übrigens auch als Aufzeichnung online in der Mediathek bereit.

Speaker Awards 2017

Traditionell erhielten auch die Vortragenden eine Auszeichnung, die von den Kongressteilnehmern des vergangenen Jahres besonders gut bewertet worden waren. So wurden Dr. Carsten Emde vom OSADL (Vortrag: Weitergabe einer Linux-Distro: Nicht so einfach wie gedacht), Dr. Joachim Schlosser von Elektrobit (Vortrag: Scrum für Embedded-Software) und Peter Siwon (Vortrag: Konflikte sind wie Pilze) für ihre Leistung geehrt. Alle drei Referenten zählen inzwischen schon fast zum festen Bestand des Kongresses und waren auch 2018 wieder mit gut besuchten Themen vertreten.

Aber auch Premieren-Vorträger werden gewürdigt. Der Gewinner des Newcomer-Awards 2017 war Dr.-Ing. Zerfowski von der Firma Bosch, dessen Beitrag
(R)Evolution der Automotive-Software-Architekturen im vergangenen Jahr besonders viele Teilnehmer beeindrucken konnte.

Software Engineering im Zeitalter künstlicher Intelligenz

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07.12.18 - Das Thema Software Engineering besteht seit etwa 50 Jahren. Das Engineering sollte helfen, einen Weg aus der „Software-Krise“ zu finden. Ist diese Überwunden? Wie hat sich Software Engineering bis heute verändert? Und welche Rolle spielen modernde Entwicklungen wie KI? Diesen Fragen stellte sich eine Expertenrunde aus unterschiedlichen Branchen auf der Podiumsdiskussion des 11. ESE-Kongresses in Sindelfingen. lesen

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