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Das IoT braucht upgrade-fähige Sicherheit

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Anfälligkeit im IoT steigt mit der Betriebsdauer

Lassen Sie uns nunmehr diese historischen Lektionen im Zusammenhang mit der Lebensdauer eines IoT-Geräts diskutieren. Die typische Lebensdauer eines IoT-Geräts hängt von der Anwendung ab. In industriellen Anwendungen sind 20 Jahre durchaus üblich – eine Zeitspanne, die wir dieser Diskussion zugrunde legen werden.

Zum Beispiel war ein Gerät, das 1998 auf den Markt kam, damals nur gegen nationalstaatliche Angriffe anfällig; heute muss es DPA-Angriffe von Bastlern aushalten, die dafür lediglich 300 Dollar für Tools, etwas Freizeit und eine Unmenge Kaffee aufwenden.

Es ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, die künftigen Fähigkeiten einer Klasse von Gegnern vorherzusagen, besonders über einen Zeitraum von 20 Jahren hinweg.

Der einzige vernünftige Weg, künftigen Angriffsszenarien entgegenzuwirken, liegt in der Weiterentwicklung der Gerätesicherheit gegenüber den Fähigkeiten des Gegners. Dazu braucht man eine IoT-Sicherheit, die durch Software aktualisierbar ist.

Natürlich gibt es Funktionalitäten, die Hardware-Unterstützung benötigen und die nicht über Software-Updates nachgerüstet werden können. Indessen ist es unglaublich, was in Software gelöst werden kann, wenn das Ausrücken einer ganzen Mannschaft die einzige Alternative dafür ist.

Was bedeutet das jetzt für Ihr IoT-Produkt? Erstens muss das Produkt in der Lage sein, Software-Updates sicher zu empfangen. Wenden wir uns zwei Aspekten von sicheren Software-Updates zu, vom technischen Standpunkt aus, nämlich den Anforderungen des Geräts und der Software, sowie vom Prozess-Standpunkt aus, speziell der Autorisierung und Steuerung der Freigabe von Software-Updates.

Aus der technischen Perspektive umfassen sichere Updates die Authentifizierung, das Überprüfen der Vollständigkeit (Integrität) und potenziell die Verschlüsselung der Software für das Gerät.

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