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Zeiss baut Software-Entwicklung in Dresden aus

| Redakteur: Hendrik Härter

Zeiss baut seine Software-Kompetenz mit der Übernahme von Saxonia Systems aus: Am Standort in Dresden soll das neuentstandene Unternehmen Carl Zeiss Digital Innovation Kunden dabei helfen, individuelle Softwarelösungen zu entwickeln.

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Am Standort in Dresden baut Zeiss seine Software-Entwicklung weiter aus.
Am Standort in Dresden baut Zeiss seine Software-Entwicklung weiter aus.
(Bild: Zeiss)

Zeiss und Saxonia Systems, einen Spezialisten für individuelle Softwareentwicklung, firmieren nun unter dem Namen Carl Zeiss Digital Innovation. Zum Kaufpreis vereinbarten beide Unternehmen Stillschweigen. Sie hatten bereits seit mehr als zehn Jahren bei der Softwareentwicklung zusammengearbeitet, darunter bei cloud-basierten Projekten für die Medizintechnik. Zeiss will zudem am Standort in Dresden einen zweiten Innovation Hub aufbauen, um die Vernetzung mit Forschung und Wissenschaft vor Ort zu stärken, insbesondere mit der Technischen Universität Dresden. Eine ähnliche Kooperation besteht am Karlsruher Institut für Technology (KIT).

Der so entstehende Hub soll eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Forschung sowie Zeiss darstellen. Er wird Studenten und Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden und anderen Hochschulen, aber auch jungen Unternehmen wie etwa Ausgründungen aus der Universität, sowie Forschungsgruppen und Produktentwicklungseinheiten von Zeiss bei der Vernetzung und gemeinsamen Projekten zur Verfügung stehen.

Individuelle Software-Entwicklung

Die Carl Zeiss Digital Innovation unterstützt ihre Kunden bei der Entwicklung individueller Softwarelösungen. Das Unternehmen deckt von der Prozess-, Technologie- und Softwarearchitekturberatung, das Anforderungsmanagement sowie Implementierung, Qualitätssicherung und Wartung von Digitalisierungslösungen ab.

Die rund 250 Mitarbeiter der neuen Carl Zeiss Digital Innovation in Dresden und fünf weiteren Standorten in Deutschland erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von mehr als 30 Mio. Euro.

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