Probleme bei der Softwareeinführung Unternehmen verlieren jede Woche Millionen von Arbeitsstunden

Quelle: Pressemitteilung

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Mehr als einer von drei deutschen Arbeitnehmern verliert jede Woche mindestens eine Stunde mit Softwareproblemen, so eine neue Studie des deutschen Technologieunternehmens Userlane. Demnach klagen drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer über häufige Schwierigkeiten bei der Nutzung von Software, mehr als ein Viertel sogar über ständige Frustration.

Wenn die Software Arbeitnehmer in den Wahnsinn treibt, leidet die Produktivität: Fast jedes Unternehmen in Deutschland hat mit Schwierigkeiten bei der Einführung neues Software zu kämpfen, was jede Woche Millionen an Arbeitsstunden kostet, resümmiert die Studie  „State of Digital Adoption“ von Userlane. Jeder zehnte Angestellte hat demnach wegen Software-Frust bereits an Kündigung gedacht.
Wenn die Software Arbeitnehmer in den Wahnsinn treibt, leidet die Produktivität: Fast jedes Unternehmen in Deutschland hat mit Schwierigkeiten bei der Einführung neues Software zu kämpfen, was jede Woche Millionen an Arbeitsstunden kostet, resümmiert die Studie „State of Digital Adoption“ von Userlane. Jeder zehnte Angestellte hat demnach wegen Software-Frust bereits an Kündigung gedacht.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash )

Infografik zur Studie „State of Digital Adoption“: Laut Userlane verlieren 31 Prozent aller Mitarbeiter wegen Softwareproblemen mindestens eine Stunde Arbeitszeit pro Woche und verschieben essenzielle Aufgaben. Mehr als jeder Zehnte hat wegen wiederholtem Softwarefrust bereits an Kündigung gedacht. Gleichzeitig nimmt die softwarenutzung in Unternehmen rasant zu.
Infografik zur Studie „State of Digital Adoption“: Laut Userlane verlieren 31 Prozent aller Mitarbeiter wegen Softwareproblemen mindestens eine Stunde Arbeitszeit pro Woche und verschieben essenzielle Aufgaben. Mehr als jeder Zehnte hat wegen wiederholtem Softwarefrust bereits an Kündigung gedacht. Gleichzeitig nimmt die softwarenutzung in Unternehmen rasant zu.
(Bild: Userlane )

Eine neue Software in bestehende Abläufe einzuführen, oder gar alte Software durch neue zu ersetzen, geht so gut wie nie reibungslos von statten. Fast alle Unternehmen (93 Prozent) haben Probleme mit der Softwareeinführung, zeigt eine Studie der Digital-Adoption- Plattform Userlane. Die Tragweite dieser Einführungs- oder Umstellungsprobleme ist unterschiedlich, aber meist doch mit langwierigen Konsequenzen verbunden: Mehr als einer von drei deutschen Arbeitnehmern verliert jede Woche mindestens eine Stunde mit Softwareproblemen, sagt der unter dem Titel „State of Digital Adoption“ veröffentlichte Bericht.

Die Mehrheit der Arbeitnehmer (75 Prozent) erlebt demzufolge zumindest manchmal Frustration oder Schwierigkeiten bei der Nutzung von Software am Arbeitsplatz. 29 Prozent fühlen sich sogar „oft“ oder „ständig“ frustriert.

Die drei am häufigsten genannten Ursachen für Softwarefrustration in deutschen Unternehmen sind dabei:

  • Das IT-Team braucht zu lange, um zu reagieren (31 Prozent).
  • Die Software ist zeitaufwändig oder verlangsamt die Arbeit (30 Prozent).
  • Es sind zu viele komplexe Prozesse involviert (29 Prozent).

Ein gutes Software-Erlebnis ist essentiell für die Produktivität

Die Umfrage ergab auch einen klaren Zusammenhang zwischen den Erfahrungen der Mitarbeiter und der Nutzung von Software am Arbeitsplatz. Acht von zehn Mitarbeitern und Unternehmensleitern (83 Prozent) sind sich einig, dass eine positive Softwareerfahrung der Schlüssel zu Zufriedenheit und Produktivität bei der Arbeit ist.

Die potenziellen Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter spiegeln sich in der Art und Weise wider, wie diese typischerweise auf Herausforderungen bei der Softwarenutzung reagieren:

  • Knapp ein Drittel (31 Prozent) hat bereits wichtige Arbeitsaufgaben aufgeschoben.
  • Mehr als ein Drittel (35 Prozent) hat sich offen beim Arbeitgeber beschwert.
  • 12 Prozent haben nach einer Möglichkeit gesucht, die gleichen Aufgaben manuell zu erledigen.

In einigen Fällen können die Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter schwerwiegender sein: Mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) der Befragten gab zu, aufgrund von Softwareproblemen überlegt zu haben, den Arbeitsplatz zu wechseln.

Unternehmensleiter haben mit der Digitalisierung zu kämpfen

Durchschnittliche Ausgaben für Software-Schulungen in deutschen Unternehmen. Trotz steigender Notwendigkeit für gesonderte Schulungen von Mitarbeitern gab knapp ein Drittel der befragten Unternehmensleiter (32 Prozent) gab an, dass Softwareinvestitionen in weniger als der Hälfte der Fälle ihre Ziele erreichen.
Durchschnittliche Ausgaben für Software-Schulungen in deutschen Unternehmen. Trotz steigender Notwendigkeit für gesonderte Schulungen von Mitarbeitern gab knapp ein Drittel der befragten Unternehmensleiter (32 Prozent) gab an, dass Softwareinvestitionen in weniger als der Hälfte der Fälle ihre Ziele erreichen.
(Bild: Userlane )

In einer anderen Umfrage unter leitenden Entscheidungsträgern mittlerer und großer Unternehmen stellte Userlane fest, dass fast alle Unternehmen (93 Prozent) mit Problemen bei der Einführung digitaler Technologien zu kämpfen haben. Dies bedeutet, dass sie Schwierigkeiten haben, ihre Investitionen in Arbeitsplatztechnologien, einschließlich Software, in vollem Umfang zu nutzen. Weniger als ein Viertel (23 Prozent) der Befragten stuften die Akzeptanz von Software in ihrem Unternehmen als „ausgezeichnet“ ein.

Zu den größten Herausforderungen im Zusammenhang mit der Softwareeinführung gehören gestiegene IT-Kosten (41 Prozent), Kosten für zusätzliche Schulungen (32 Prozent) und ein Anstieg der Supportanfragen (32 Prozent). Weitere Probleme sind die zunehmende Unzufriedenheit der Mitarbeiter (24 Prozent) und eine geringere Produktivität (23 Prozent).

Das durchschnittliche mittlere bis große Unternehmen gibt pro Jahr und Mitarbeiter 1.439 € für Software-Schulungen aus. Ein Drittel der Unternehmensleiter (32 Prozent) gab an, dass Softwareinvestitionen in weniger als der Hälfte der Fälle ihre Ziele erreichen.

Bei ihren Versuchen, die Akzeptanz der Digitalisierung zu verbessern, verfolgen die Unternehmensleiter eine Reihe von Strategien. Die häufigsten sind dabei die Kommunikation der Vorteile der Software (37 Prozent), gefolgt von Präsenzschulungen (32 Prozent), der Entwicklung von Videoschulungen (31 Prozent) sowie der Erhöhung der Kapazitäten des IT-Supports (29 Prozent).

Hartmut Hahn, CEO von Userlane, kommentiert: „Aus diesen Ergebnissen geht klar hervor, dass die digitale Akzeptanz verbessert werden muss, wenn groß angelegte Software-Implementierungen erfolgreich sein sollen. Natürlich ist es wichtig, dass Unternehmen die Defizite ihrer Software-Schulungen angehen. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass eine Einheitsgröße für alle nicht funktioniert. Jeder Mensch lernt anders – und das muss sich auch in den Schulungs- und Supportangeboten der Unternehmen widerspiegeln.“

„Es mag generell wie ein großes Unterfangen erscheinen, aber die Verbesserung der digitalen Akzeptanz ist eindeutig nicht nur ein IT-Thema, sondern auch eine Herausforderung für die Mitarbeiter“, fügte Hahn hinzu. „Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass sie für die Unternehmen zu einer Priorität wird. Wenn die Mitarbeiter Schwierigkeiten bei der Nutzung von Software haben, erzielen Unternehmen nicht den bestmöglichen Return on Investment, sondern verlieren Zeit und Geld. Mit anderen Worten: Die digitale Transformation kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn die digitale Akzeptanz hoch ist. Erst dann gelingt es, die Erfahrungen der Mitarbeiter zu verbessern.“

Userlane stellt die vollständige Studie „State of Digital Adoption“ nach erfogter Registrierung kostenlos und auf Deutsch zum Download bereit.

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