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Ubuntu 19.10 mit Cloud-native- und Edge-Features

| Redakteur: Stephan Augsten

Canonical will mit Ubuntu 19.10 besseren Multi-Cloud- und Cloud-native-Support bieten sowie die KI-Entwicklung unterstützen.
Canonical will mit Ubuntu 19.10 besseren Multi-Cloud- und Cloud-native-Support bieten sowie die KI-Entwicklung unterstützen. (Bild: Canonical)

Canonical hat mit Ubuntu 19.10 ein Betriebssystem veröffentlicht, das unter anderem MicroK8s, OpenStack und Nvidia-Treiber unterstützt. Edge Computing, Cloud-native und KI werden also in den Vordergrund gestellt.

In Ubuntu 19.10 hat Canonical erweiterte Edge-Computing-Funktionen mit einer strikten Fokussierung auf MicroK8s integriert. Die vollständig isolierte und gesicherte Kubernetes-Umgebung eigne sich ideal für Edge-Gateways.

Auf MicroK8s ausgerichtete Add-Ons wie Istio, Knative, CoreDNS, Prometheus und Jaeger lassen sich laut Canonical mit einem einzigen Befehl sicher am Edge bereitstellen. Dies baut auf vorhandenen containerisierten Software-Paketen, so genannten Snaps, für Edge-Gateways auf, einschließlich EdgeX und AWS IoT Greengrass.

Mit dem Raspberry Pi 4 Model B wird zudem ein Einplatinenrechner unterstützt, das von Haus aus leistungsstark genug ist, um Edge Workloads mit MicroK8s zu betreiben.

Ubuntu 19.10 verfügt darüber hinaus über die Train-Version von Charmed OpenStack. Train bietet Erweiterungen für die Live-Migration, um Telekommunikationsunternehmen beim Betrieb ihrer Infrastrukturen zu unterstützen.

Die Live-Migration ermöglicht es Benutzern, ihre Computer von einem Hypervisor zu einem anderen zu verschieben, ohne das Betriebssystem des Computers herunterzufahren. Das ist jetzt auch in Telco-spezifischen Umgebungen mit NUMA-Topologie, angehefteten CPUs, angeschlossenen SR-IOV-Ports und sehr großen konfigurierten Seiten möglich.

Integrierte KI-Entwickler-Erfahrung

Kubeflow ist jetzt als Add-on zu MicroK8s für verbesserte Machine Learning- und KI-Funktionen verfügbar. In wenigen Minuten können Entwickler ihre Anforderungen für Produktivumgebungen aufstellen, entwickeln, testen und skalieren.

Kubeflow und GPU-Beschleunigung sind sofort mit MicroK8s funktionsfähig. Alle Abhängigkeiten sind in automatischen Updates und Transaktionssicherheitskorrekturen enthalten. Für Anwender bedeutet dies, dass sie weniger Zeit für die Konfiguration und mehr Zeit für Innovationen aufwenden können.

Ubuntu 19.10 wird mit NVIDIA-Treibern ausgeliefert, die in das ISO-Image eingebettet sind, um die Leistung und Nutzererfahrung für Gamer und AI/ML-Anwender mit NVIDIA-Hardware zu verbessern. Eine manuelle Installation entfällt.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Dev-insider.de.

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