Linux-Kernel verstehen Tracing als Schlüssel zur Systemanalyse

Von Sebastian Gerstl 2 min Lesedauer

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Fehlersuche auf Embedded-Systemen ist oft heikel – besonders bei knappen Ressourcen. Unser Referent Jan Altenberg (OSADL) zeigt auf dem ESE Kongress 2025, wie sich mit der Tracing-Infrastruktur des Linux-Kernels komplexe Systeme analysieren und Probleme gezielt aufspüren lassen.

Einzelne Vorgänge innerhalb eines Embedded-Systems nachzuvollziehen oder zu analysieren kann sich als Herausforderung gestalten. Linux bietet nativ bereits eine Tracing-Infrakstruktur und hält eine Reihe von Tracing-Tools bereit, mit der sich Ereignisse gezielt steuern oder überprüfen lassen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Einzelne Vorgänge innerhalb eines Embedded-Systems nachzuvollziehen oder zu analysieren kann sich als Herausforderung gestalten. Linux bietet nativ bereits eine Tracing-Infrakstruktur und hält eine Reihe von Tracing-Tools bereit, mit der sich Ereignisse gezielt steuern oder überprüfen lassen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Wer Software für Embedded Geräte entwickelt oder optimiert ist häufig nicht nur mit der Fehlersuche in der Applikation, sondern auch im Betriebssystem konfrontiert. Insbesondere auf Systemen mit begrenzten Ressourcen stellt dies eine besondere Herausforderung dar, da viele der üblichen Debuggingmethoden einen sehr starken Einfluss auf das Laufzeitverhalten haben und somit das Fehlerbild beeinflussen oder möglicherweise sogar verfälschen.

Linux begegnet dieser Herausforderung mit seiner Tracing-Infrastruktur. Diese bietet dem Anwender ein sehr umfangreiches Subsystem, das die gezielte Analyse bestimmter Vorgänge mit möglichst geringem Einfluss auf das Laufzeitverhalten ermöglicht.

Jan Altenberg, Senior Open Source Consultant des Open Source Automation Development Lab und mehrfach ausgezeichneter referent des ESE Kongress.(Bild:  OSADL)
Jan Altenberg, Senior Open Source Consultant des Open Source Automation Development Lab und mehrfach ausgezeichneter referent des ESE Kongress.
(Bild: OSADL)

Dieses zu beherrschen ist allerdings nicht trivial. „Die Tracing-Infrastruktur des Linux-Kernels ist ein sehr komplexes Subsystem,“ sagt Jan Altenberg, Senior Open Source Consultant des Open Source Automation Development Lab (OSADL). Für viele Anwender ist es daher schwer, den Einstieg zu finden. In seinem Vortrag auf dem ESE Kongress 2025 widmet sich unser mehrfach preisgekröntre Referent daher der Aufgabe, einen Überblick zu den Möglichkeiten der Tracing-Infrastruktur und Interessierten den Einstieg zu erleichtern.

Linux hat sich in den vergangenen Jahren als Platzhirsch unter den Betriebssystemen für Embedded Geräte etabliert. Wer heutzutage ein neues Projekt startet, für den ist Linux zumindest eine Alternative, die in Betracht gezogen werden muss. Zu einer solchen Betrachtung gehören auch die Möglichkeiten zur Softwareentwicklung und zur Fehlersuche.

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„Daher ist es bereits bei der Auswahl eines Systems unerlässlich, sich mit den jeweiligen Methoden vertraut zu machen,“ sagt auch Altenberg. Für alle diejenigen, die bereits auf Linux setzen, ist die Tracing-Infrastruktur ein unverzichtbares Werkzeug wenn es um die Analyse systemnaher Vorgänge geht. (sg)

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