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Sense-Think-Connect-Act! Warum das Internet der Dinge endlich seine Bestimmung erfüllt

Redakteur: Sebastian Gerstl

Angesichts des Hype der letzten Jahre würde man erwarten, dass wir inzwischen einen Masseneinsatz von IoT-Anwendungen in praktisch jeder Branche sehen würden. Doch davon ist in der Praxis aktuell wenig zu sehen. Warum liegt das IoT hinter seinem Zeitplan zurück – und warum ist gerade jetzt der Zeitpunkt für den Durchbruch doch da?

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Lars Reger: In seiner Keynote zum ESE Kongress zeigt der CTO von NXP die gesellschaftlichen Entwicklungen auf, die für neue Bewegung im IoT sorgen.
Lars Reger: In seiner Keynote zum ESE Kongress zeigt der CTO von NXP die gesellschaftlichen Entwicklungen auf, die für neue Bewegung im IoT sorgen.
(Bild: NXP)

Das Konzept des Internet der Dinge (IoT) als wunderbarer Nexus, der die digitale und die physische Welt miteinander verknüpft, ist nichts Neues. Alleine, bis heute ist davon immer noch recht wenig zu sehen.

Angesichts des Hype der letzten Jahre würde man erwarten, dass wir inzwischen einen Masseneinsatz in praktisch jeder Branche sehen würden. Aber das ist nicht der Fall. Tatsächlich ist der „Roll our“ des IoT hinter dem Zeitplan zurückgeblieben. Sie erinnern sich vielleicht an die Vorhersagen der Analysten über die Installation von intelligenten, vernetzten Geräten, bei denen die Zahlen mit der Zeit immer weiter schrumpften, da man feststellen musste, dass das erwartete Wachstum nicht der Realität entsprach.

Doch nun beschleunigt sich das IoT-Wachstum tatsächlich. Zum ersten Mal operationalisiert die Branche das Versprechen von Smart Tech. Das Internet der Dinge steht vor seinem Durchburch – aber warum jetzt?

Die Technologiesäulen, die jetzt die IoT-Welle antreiben

Bis vor kurzem fehlte dem IoT der Nährboden, um Innovationen und Implementierungen in kritischem Tempo voranzubringen. Es fehlten schlichtweg die notwendigen Ökosysteme. Mittlerweile ist aber die IoT Infrastruktur aus einzelnen, isolierten Anwendungen zu kompletten End-to-End-Systemen gereift, mit Rechenzentren und Anwendungen, an denen tatsächlich echte Verbraucher beteiligt sind.

Zudem haben einige Schlüsseltechnologien den notwendigen Reifegrad erreicht, die praxisnahen IoT-Anwendungen zum Durchbruch verhelfen. So ist etwa Sensortechnologie an einen Punkt gelangt, an dem die Sensoren superklein, enorm energieeffizient und vielseitig einsetzbar sind. Das macht sie zu einem entscheidenden Faktor im Zentrum des Internet der Dinge. Auch auf dem Hardwaremarkt haben sich einige grundlegende Veränderungen vollzogen.

In seiner Keynote auf dem ESE Kongress 2019 schildert Lars Reger, CTO von NXP aus Sicht der Halbleiterindustrie, welche gesellschaftlichen Entwicklungen, Technologietrends und -Konzepte dem bevorstehenden IoT-Boom zugrunde liegen. Er zeigt auch auf, welche technischen Herausforderungen die dafür notwendige Verschiebung der Rechenleistung von der Cloud in die Endgeräte mit sich bringt und wie diese mit dem Sense- Think-Connect-Act-Paradigma beherrscht werden können.

Neben kommenden IoT-Trends adressiert der ESE Kongress zahlreiche weitere Themengebiete rund um Software-Entwicklung und -Pflege. Der Kongress findet vom 2. - 6. 12. 2019 in der Stadthalle Sindelfingen statt. Nähere Informationen zur Teilnahme und zum Programm finden Sie online auf https://www.embedded-software-engineering.de/redirect/884332/d3d3LmVzZS1rb25ncmVzcy5kZQ/564dca91ba01007d5675e678c5905b99db955e6c650a37535a5c3bc2/article/.

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