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IoT, KI und Blockchain im Einklang

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Im Bereich IoT lassen sich KI und Blockchain durchaus gemeinsam betreiben, um Smarte Geräte und vor allem Mikro-Transaktionen einfacher zu verwalten. Die drei Bereich IoT, KI und Blockchain arbeiten dazu perfekt zusammen.

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Die Kombination aus Blockchain, KI und IoT birgt für Unternehmen mit größeren Lieferketten ein enormes Potential.
Die Kombination aus Blockchain, KI und IoT birgt für Unternehmen mit größeren Lieferketten ein enormes Potential.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Das Internet-of-Things kann zusammen mit der Blockchain einige Bereiche in Unternehmen deutlich optimieren. Dazu gehören zum Beispiel auch Lieferketten. Diese lassen sich mit IoT, KI und Blockchain komplett automatisieren.

In vielen Fällen werden hier auch Cloud-Lösungen genutzt, da hier die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten, und der Abrechnungen über eine Blockchain einfach abzuwickeln ist. Auch Blockchain-Dienste werden häufig in der Cloud betrieben, da hier die Kommunikation zwischen den beteiligten Partnern besonders wichtig ist, und auf Basis einer skalierbaren Cloud-Lösung am schnellsten durchsetzbar.

Blockchain sichert KI- und IoT-Lösungen ab

Werden eine größere Anzahl an Geräten in einem IoT-Netzwerk verbunden, stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Absicherung der Kommunikation und der Mikrotransaktionen dieser Geräte. Hier sind Blockchain-Technologien natürlich sehr interessant, da die Abrechnung transparent, schnell und hochsicher abgewickelt werden kann. Die Verarbeitung von zahlreichen Daten in IoT-Infrastrukturen lassen sich wiederum durch KI steuern. Vor allem bei der Analyse von großen Datenmengen spielt KI eine wichtige Rolle. Hier ist es auch von Vorteil, dass viele Analyse-Systeme ebenfalls in der Cloud laufen, genauso wie IoT und Blockchain. Das lässt sich natürlich über verschiedene Dienste darstellen, zum Beispiel auch in Microsoft Azure oder Amazon Web Services (AWS).

Blockchains können dafür sorgen, dass bestimmte Mitglieder in einem IoT-Netzwerk unterschiedliche Rechte für die Daten erhalten. Die Aktionen mit diesen Daten können durch Blockchains verifiziert und dauerhaft gespeichert werden. Auch die Transparenz der Zugriffe ist auf diesem Weg möglich. Durch die Kombination von KI und Blockchain für IoT-Technologien wird das Hacken von Geräten extrem erschwert und der Schutz der Daten maximiert. Gleichzeitig kann sich das System durch die KI selbst verwalten und optimieren.

Moderne Technologien in der Medizin

Intelligente Geräte in der Medizin können auf dieser Basis optimal abgesichert werden. Die Geräte lassen sich durch den IoT-Ansatz miteinander vernetzen, auch über das Internet. KI-Systeme können die Geräte verwalten oder Funktionen über die Cloud an die Geräte weitergeben. Abgesichert und abgerechnet lassen sich diese Dinge über Blockchains. KI kann beim Einsatz im medizinischen Bereich sogar Leben retten, da sie schnell Entscheidungen treffen und umsetzen kann.

Auch bei autonomen Fahrzeugen spielen diese drei Technologien eine maßgebliche Rolle. Auch in herkömmlichen Fahrzeugen gibt es immer mehr Mikrodienste, die Anwender dazu buchen können. Abrechnen lassen sich die Dienste über Blockchain, verwalten über KI und durch die allgegenwärtige Vernetzung über IoT findet auch eine umfassende Kommunikation zwischen allen Geräten statt. Dadurch lassen sich zum Beispiel Staus vermeiden, Abgase senken, und schlussendlich die Umwelt schützen.

Sicherheit im IoT-Bereich durch Blockchain-Technologie

Das IoT lebt natürlich vor allem davon, dass die beteiligten Geräte miteinander vernetzt sind Dabei kann es sich um Fahrzeuge, medizinische Geräte, Überwachungskameras, Sensoren und andere Maschinen sein, die miteinander kommunizieren und Daten austauschen müssen. Hier lassen sich auch Smart Contracts einbinden, die wiederum über Blockchain dargestellt werden. Über automatisierte Kaufverträge und Abrechnungen per Blockchain lassen sich Dienste im IoT problemlos betreiben. Analysiert werden die Daten über KI-Technologien.

Autonome Lieferketten darstellen

Sollen komplett autonome Lieferketten erstellt werden, geht das nur in der Verbindung zwischen KI, Blockchain und IoT. Hier lassen sich alle notwendigen Geräte miteinander verknüpfen, durch KI zentral und sicher verwalten, und mit der Blockchain absichern und abrechnen. Sensoren werden in diesen Lieferketten über IoT-Ansätze verbunden, die verteilte Buchführung ist die Aufgabe der Distributed Ledger Technologie (DLT)/Blockchain und durch Machine Learning und KI erhält das System die dazu notwendige Intelligenz. Nutzen Unternehmen KI, IoT und Blockchain bereits getrennt voneinander, müssen die Daten dieser Technologien miteinander verknüpft werden. Nur eine gemeinsame Datenbasis kann eine sinnvolle Zukunft darstellen. Wer seine Lieferkette modernisieren will, sollte nicht nur auf Blockchain setzen, sondern in jedem Fall zumindest den gemeinsamen Einsatz mit KI und IoT prüfen.

Die Partner in der Lieferkette sollten ein gemeinsames Netzwerk nutzen, in dem die notwendigen Daten sicher ausgetauscht werden können. Dieses digitale Ökosystem muss natürlich optimal abgesichert und möglichst stabil sein. Für die Leistung sorgt in den meisten Fällen der Cloud-Anbieter, mit dem die Dienste miteinander verknüpft werden.

Mehr Effektivität und Sicherheit in Lieferketten

Parallel dazu sollte eine Analyse der digitalen Systeme bis hin zu den Produktionsanlagen erfolgen. Diese Analyse ermöglicht eine ständige Optimierung der Effizienz und dient auch einer Verbesserung der Sicherheit. Die Sensordaten der Produktionsanlagen werden miteinander verknüpft und von KI-Systemen analysiert. Dadurch lassen sich alle beteiligten Komponenten einer Lieferkette miteinander verknüpfen. Auch Ausfallkonzepte- und Analysen können auf diesem Weg erstellt werden. Auch das ist die Aufgabe der KI im System. Durch die Kombination von IoT, KI und Blockchain kann also auch die Verfügbarkeit einer Lieferkette deutlich erhöht werden.

Prozess- und Produktionsüberwachung, das Auslesen von wichtigen Daten zu den Lieferungen, bis hin zu Statistiken in welchen Zeiträumen, welche Produkte in welcher Zeit und Menge produziert wurden, sind auf diesem Weg möglich. Dadurch können Lieferketten in Echtzeit und dauerhaft optimiert werden. Auch Wartungsintervalle lassen sich dadurch besser planen und Ausfallzeiten minimieren. KI-Systeme können sogar Ausfälle vorhersagen und entsprechend reagieren, bevor in der Lieferkette Probleme auftauchen. Andere Systeme können nur reagieren, wenn Probleme auftreten, KI-Systeme erkennen Probleme schon vorher und agieren.

Blockchains können die dazu notwendigen Daten und Änderungen nicht nur sicher speichern, sondern auch dauerhaft und transparent verfügbar machen. Daten lassen sich zwischen den Partnern teilen und Transaktionsauskünfte oder Sensordaten sind für die Personen verfügbar, die sie auch brauchen. Dabei erhalten die Personen die Daten durch die KI in optimierter Form dargestellt.

Fazit

Blockchain, KI und IoT stellen für Unternehmen mit größeren Lieferketten ein enormes Potential dar. Es lohnt sich, das Thema im Unternehmen einzubringen und zu prüfen, ob Lieferketten durch Vernetzung, KI und der Absicherung durch Blockchain verbessert und sicherer gestaltet werden können. Unternehmen, die den Einsatz einer der Technologien planen, sollten sich in jedem Fall parallel mit der Einführung der anderen Technologien beschäftigen. Der Kombination von IoT, Blockchain und KI winkt auf jeden Fall eine große Zukunft.

(ID:46845691)

Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist