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Framework zur Entwicklung digitaler Zwillinge im Unternehmenseinsatz

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Die Software AG präsentiert ein sogenanntes Enterprise-Digital-Twin-Framework. Unternehmen können hiermit Beziehungen und Abhängigkeiten von Prozessen, Systemen und Assets in einem digitalen Modell , einem auch als digitaler Zwilling bekannt, abbilden. Als Basis dient die hauseigene ARIS-Plattform.

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Das Enterprise-Digital-Twin-Framework soll Unternehmensprozesse in einem digitalen Zwilling abbilden und so Management-Prozesse sowohl transparenter ls auch übersichtlicher gestalten.
Das Enterprise-Digital-Twin-Framework soll Unternehmensprozesse in einem digitalen Zwilling abbilden und so Management-Prozesse sowohl transparenter ls auch übersichtlicher gestalten.
(Bild: Software AG)

In einem digitalen Zwilling verschmelzen die reine Simulation und der im realen, physischen Einsatz erworbene Erfahrungsschatz in ein digitales Modell. Statt teurer Prototypen und langwieriger Versuchsketten lassen sich mit diesen Abbildern allerhand Szenerien im kompletten Produktentwicklungsprozess innerhalb kürzester Zeit durchspielen, Lösungsstrategien entwickeln und verwerfen, Verbesserungsmöglichkeiten ausloten und umsetzen. Mit einem solchen digitalen Zwilling können Unternehmen dann das reale Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus im Modell begleiten und konstant verbessern. Gartner Research Director, Marc Kerremans, hat vor Kurzem zwölf Anwendungsfälle für die Erstellung eines digitalen Zwillings beschrieben (eine kostenlose Kopie der Studie erhalten Sie hier).

Die ARIS-Plattform der Software-AG bietet diesen Ansatz nun für unternehmensweite Prozesse: Unternehmen können mit dem Enterprise-Digital-Twin-Framework einen Digitalen Zwilling des Unternehmens erstellen, der ihr operatives Geschäft durchgehend visualisiert. Der ARIS-basierte Enterprise Digital Twin soll sicherstellen, dass Prozesse eng aneinander gekoppelt und mit realen Daten aus dem ganzen Unternehmen verbunden sind.

„Dieses Zusammenspiel der virtuellen und der physischen Welt versetzt Unternehmen in die Lage, die relevanten Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Mitarbeitern, Prozessen und Systemen effizienter zu steuern,“ sagt Dr. Wolfram Jost, Chief Technology Officer der Software AG. „Das Enterprise-Digital-Twin-Framework der Software AG kann eine virtuelle Kopie aller Facetten eines Unternehmens erstellen, die mit jeder Operation leistungsfähiger wird, und zur kontinuierlichen Optimierung des Unternehmens führt. Risiken können so abgewendet werden, bevor sie sich negativ auswirken und Ausfallzeiten werden vermieden. Das Unternehmen kann neue Chancen erschließen, erhält wichtige Einblicke in die Unternehmensleistung und kann zukünftige Szenarien simulieren.“

Das Enterprise-Digital-Twin-Framework kann für eine Reihe von Verwaltungs-Anwendungsfällen eingesetzt werden, etwa im Supply-Chain-Management, Qualitätsmanagement oder im Umfeld des Riskio- und Compliance-Managements. Die digitale Geschäftsplattform soll als eine flexible Technologieschicht dienen, die vorhandene IT-Landschaften in Unternehmen nicht ersetzt, sondern sich in diese einpasst

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