Debugging für komplexe Microcontroller Effiziente Untersuchung von Laufzeitfehlern

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Die Version UDE 2025 der Universal Debug Engine von PLS bietet optimierte Debugging- und Analysefunktionen für Highend-MCUs. Verbesserte Visualisierung und erweiterte Trace-Unterstützung erleichtern die Fehlersuche.

PLS’ UDE 2025 ermöglicht mit erweiterten Debug-Funktionen effiziente Untersuchung von Laufzeitfehlern.(Bild:  PLS Programmierbare Logik & Systeme)
PLS’ UDE 2025 ermöglicht mit erweiterten Debug-Funktionen effiziente Untersuchung von Laufzeitfehlern.
(Bild: PLS Programmierbare Logik & Systeme)

PLS stellt mit der UDE 2025 eine optimierte Debug- und Trace-Lösung vor. Neue Funktionen wie ein verbessertes Execution Sequence Chart und synchronisierte Visualisierungen erleichtern die Analyse komplexer Laufzeitfehler. Zusätzlich ermöglicht die erweiterte Trace-Unterstützung detaillierte Untersuchungen von Echtzeitbetriebssystemen und Multi-Core-Architekturen. Für mehr Flexibilität bietet die UDE 2025 nun auch Makros in Python.

Für die detailliertere Untersuchung des Zeitverhaltens insbesondere von Echtzeitbetriebssystemen oder von AUTOSAR-Software mittels Timing-Analysis- bzw. Visualisierungs-Tools von Drittanbietern stellt die UDE 2025 nicht nur eine sehr benutzerfreundliche Trace-Aufzeichnung zur Verfügung. Sie bietet auch komfortable Export-Funktionen für diese Daten, die dann beispielsweise in die Werkzeuge von Vector oder INCHRON importiert und dort weiterverarbeitet werden können. Noch enger ist die Tool-Kopplung für das Timing-Analyse-Werkzeug T1.timing von GLIWA. Als Schnittstelle zur UDE 2025 wird auf die UDE-eigene Software-API für Debug- und -Testautomatisierung zurückgegriffen. Dies ermöglicht die direkte Integration der UDE-Funktionalitäten in T1.timing und damit einen besonders effizienten und komfortablen Workflow.

Um zusätzliche Features ergänzt wurden außerdem die UDE-internen Analyse-Funktionen für Echtzeitbetriebssysteme. Auf aufgezeichneten Trace-Daten basierend kann die CPU-Last nun für die einzelnen Tasks statistisch über die gesamte Beobachtungszeit ermittelt werden. Damit lassen sich sehr schnell und einfach erste Anhaltspunkte für eine Optimierung von echtzeitkritischen Applikationen ermitteln.

Die Software unterstützt aktuelle Highend-Mikrocontroller wie Infineons AURIX TC4Dx, Renesas’ RH850/U2C und NXP’s S32K31. Für die AURIX TC4x-Familie wurde der Trace-Support auf die PPU ausgeweitet, wodurch sich KI-Beschleuniger-Kerne besser analysieren lassen. Auch die Trace-Aufzeichnung der Bosch GTM in der RH850/U2B-MCU wurde erweitert. Die UDE 2025 erleichtert zudem die Anbindung an externe Analyse-Tools mit verbesserten Exportfunktionen.

Die Einführung der Version UDE 2025 ist für Mai 2025 geplant. Eine erste Präsentation erfolgt auf der Embedded World 2025 in Nürnberg am Stand von PLS in Halle 4, Stand 4-310.

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