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Die Integrationslücke: Es bleibt noch viel zu tun

Bild 1: Die Entwickler stehen vor der Aufgabe, die Integrationslücke zu schließen, die sich zwischen Hard- und Software sowie zwischen den Softwareprodukten verschiedener Anbieter auftut. Dies erfordert Zeit und Aufwand und bringt Risiken und Kosten mit sich.
Bild 1: Die Entwickler stehen vor der Aufgabe, die Integrationslücke zu schließen, die sich zwischen Hard- und Software sowie zwischen den Softwareprodukten verschiedener Anbieter auftut. Dies erfordert Zeit und Aufwand und bringt Risiken und Kosten mit sich.
(Grafik: Express Logic)

Welche Herausforderungen das Schließen dieser Lücke birgt, macht Bild 1 deutlich. Selbst wenn Entwickler die nötige Zeit investieren, um alles reibungslos zum Laufen zu bringen, hätten sie es mit einer Ansammlung sehr verschiedenartiger Produkte von unterschiedlichen Anwendern, verschiedenen APIs und Programmierstilen sowie unterschiedlichen Codequalitäten und zugrundeliegenden Annahmen zu tun.

Wenn ihnen der Quellcode zu allen diesen Tools zur Verfügung steht, werden sie feststellen, dass sich alle Codebasen voneinander unterscheiden und dass das Navigieren jeweils eine gewisse Einarbeitung erfordert (Siehe hierzu den anlässlich der electronica 2014 vorgestellten Beitrag „Consider the Source”, in dem es um die Qualität des Quellcodes und die Auswirkungen auf ein Projekt geht).

Bild 2: Eine komplette Plattform enthält vollständig integrierte Hard- und Software ohne Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Elementen oder unstimmigen Treibercode.
Bild 2: Eine komplette Plattform enthält vollständig integrierte Hard- und Software ohne Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Elementen oder unstimmigen Treibercode.
(Grafik: Express Logic)

Neben diesen Usability-Aspekten müssen die Entwickler auch die Produktionsbereitschaft der heruntergeladenen Software untersuchen. Sind die Softwareprodukte für die Produktion geeignet und werden sie entsprechend unterstützt? Selbst wenn es Support für die einzelnen Muster und Tools gibt, liegt dieser möglicherweise in den Händen verschiedener Unternehmen.

Ideal wäre es stattdessen, wenn ein Unternehmen sämtliche Softwareprodukte zu einem bestimmten Board unterstützen würde. Die Entwickler hätten in diesem Fall einen einzigen Support-Ansprechpartner, wenn es zu Interferenzen zwischen verschiedenen Softwarekomponenten käme. Schließlich kann ein Designprojekt rasch zum Erliegen kommen, wenn sich mehrere Support-Teams gegenseitig die Schuld zuweisen.

Um all diese Probleme und Unannehmlichkeiten zu beheben, müsste der gesamte Support für sämtliche Softwaremodule zum gewählten Entwicklungs-Board in den Händen eines einzigen Anbieters liegen. Dieser müsste die notwendige Treibersoftware entwickeln, die für die Funktion der Software auf dem Board erforderlich ist.

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