Renesas R-Car Gen 5 X5H Debug- und Trace-Unterstützung für schnellere Entwicklung von Software-Defined Vehicles

Von Sebastian Gerstl 2 min Lesedauer

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Tool-Spezialist Lauterbach hat die volle Unterstützung für den Renesas R-Car Gen 5 X5H SoC angekündigt. Automobilentwicklern bekommen somit ein starkes Tool zur Entwicklung von Architekturen für Software-Defined-Vehicles (SDV) auf Basis des derzeit leistungsstäksten Automotive-SoC im Renesas-Portfolio.

Das Trace32 Tool von Lauterbach beitet vollständige Debug- und Trace-Unterstützung für den Renesas R-Car Gen 5 X5H für eine beschleunigte Entwicklung von Software-Defined Vehicles.(Bild:  Lauterbach / Renesas)
Das Trace32 Tool von Lauterbach beitet vollständige Debug- und Trace-Unterstützung für den Renesas R-Car Gen 5 X5H für eine beschleunigte Entwicklung von Software-Defined Vehicles.
(Bild: Lauterbach / Renesas)

Der Renesas X5H SoC verspricht eine noch nie dagewesene Leistung für die Anwendungsverarbeitung sowie für die KI-Beschleunigung. Das System-on-Chip vereint automatisiertes Fahren und KI-Cockpit in einer einzigen, softwaredefinierten Plattform. Der Baustein integriert 32 Arm Cortex-A720 Hochleistungs-Anwendungsprozessoren, 6 Arm Cortex-R52 Real-Time-Prozessoren im Lockstep-Betrieb, 2 Arm Cortex-M33 Kerne für Systemmanagement-Aufgaben sowie bis zu 70 Arc-basierte KI-Beschleuniger in einer heterogenen Multicore-Umgebung.

Als derzeit einziger Anbieter in der Branche gewährleistet Lauterbachs TRACE32 Debug- und Profiling-Lösung eine vollständige Sichtbarkeit auf Systemebene für den R-Car X5H SoC, unterstützt funktionale Sicherheit, ergänzt automotive Mikrocontroller und virtualisierte SDV-Plattformen mit mehreren Betriebssystemen. Die Lösung bietet AUTOSAR-konformes Debugging, Unterstützung für containerisierte Workloads und unbegrenztes Multicore-Debugging über heterogene Arm- und andere Architekturen hinweg - eine in der Tool-Industrie unerreichte Fähigkeit. Lauterbachs TRACE32 Debug- und Trace-Lösungen sind „SDV Ready“ und unterstützen den gesamten automobilen Software-Stack, der von der R-Car Open Access (RoX) Plattform auf aktuellen und zukünftigen SoCs bereitgestellt wird, sowie den gesamten Produktlebenszyklus (PLC) von virtuellen Steuergeräten („Shift Left“) einschließlich der Cloud-Entwicklung über reales Silizium bis hin zu Analysen im Fahrzeug.

„Die Entwicklung heterogener Architekturen kann eine Herausforderung sein, da mehrere Kerntypen mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten und in Echtzeit miteinander interagieren müssen“, sagt Aish Dubey, VP und Head of SoC Division, High Performance Computing bei Renesas. „Die Debug- und Trace-Lösungen von Lauterbach ermöglichen es Entwicklern im Automobilbereich, das Debugging über mehrere CPU-Kerne hinweg zu synchronisieren, um das Durchsatzpotenzial des SoCs zu maximieren und so die Systemintegrität und -effizienz zu erhöhen.“

„Renesas hat eine beeindruckende Plattform für Software Defined Vehicles geliefert“, sagt Dr. Markus Herdin, Head of Marketing bei der Lauterbach GmbH. „Mit der neuesten Unterstützung von TRACE32 ermöglichen wir es Ingenieuren, ihre Anwendungen auf dem Renesas R-Car Gen 5 X5H mit unseren marktführenden Debug- und Trace-Lösungen von Anfang an zu entwickeln.“

Die Zusammenarbeit von Lauterbach mit Renesas und dem gesamten Automotive-Ökosystem soll Entwicklern ermöglichen, sicherere, intelligentere und besser vernetzte Fahrzeuge zu entwickeln und damit die Zukunft der durch KI angetriebenen Mobilität zu unterstützen. (sg)

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