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Software-Test Analyse-Umgebung von iSYSTEM ist für die Prozessoren der Zukunft gerüstet

Redakteur: Franz Graser

Die Blue Box des Typs iC5500 komplettiert iSYSTEMs Werkzeugfamilie für die Entwicklung, die Analyse, den Test, die Automatisierung und die Zertifizierung von Software für Single- und Multicore-Prozessoren.

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Magisches Viereck: Die Tool-Familie von iSYSTEM deckt eine Vielzahl von Anwendungen im Umfeld von Test und Qualitätssicherung bei Embedded-Software ab.
Magisches Viereck: Die Tool-Familie von iSYSTEM deckt eine Vielzahl von Anwendungen im Umfeld von Test und Qualitätssicherung bei Embedded-Software ab.
(Grafik: iSYSTEM)

Die Blue-Box-Hardware ermöglicht mit der dazugehörigen Software den Zugriff auf jegliche Art von Single- und Multicore-Hardware über die unterschiedlichsten Debug-Schnittstellen. Dabei ist es gleichgültig, ob Embedded Software entwickelt oder direkt auf dem Ziel ohne Code-Instrumentierung getestet wird. Beides ist direkt aus der Softwareentwicklungsumgebung von iSYSTEM heraus möglich.

Die iC5500 ist eine Variante der Blue Box von iSYSTEM, die zwischen den Typen iC 5000 und iC 6000 angesiedelt ist. Das wesentliche Ziel bei der Entwicklung des Typs iC5500 war die Unterstützung zukünftiger Prozessor Hardware mit größtmöglicher Bandbreite für die Datenübertragung über Debug- und Trace-Schnittstellen.

Erol Simsek, CEO von iSYSTEM, erläutert, inwieweit sich die neu erschienene iC 5500 von der als High-End-Plattform eingestuften Variante iC 6000 unterscheidet: „Der iC6000 mit USB3 ist eine sehr spezifische Werkzeugplattform für Multi-Core-Prozessor-Hardware, die eine Aurora-Debug- und Trace-Schnittstelle zur Verfügung stellen. Derzeit sind dies Prozessoren von Infineon und Freescale. Andere Single- und Multicore-Prozessoren führen NEXUS, ETM, DAP2 oder ähnliche Debug- und Trace-Schnittstellen nach außen.“

„Auch hier wird immer mehr Bandbreite zur Aufzeichnung von Anwendungsdaten benötigt“, erklärt Simsek weiter: „Gründe sind zum Beispiel die steigenden Debug- und Trace-Schnittstellen-Frequenzen und die Zunahme an Messungen zur Analyse des Echtzeitverhaltens. Das betrifft das Timing, aber auch das Worst-Case-Execution-Zeitverhalten, im Speziellen bei Multicore-Embedded-Anwendungen. Messungen dieser Art sind essentielle Bausteine zur Optimierung der eigentlichen Softwarearchitektur.“

Der Typ iC 5500 deckt diese Anforderungen ab. In Kombination mit einer neu entwickelten Generation von IO-Modulen bietet diese Plattform Debugging, sehr lange Trace-Aufzeichnungen sowie Prüf- und Messfunktionen.

Die Eckdaten der iC 5500 lauten:

  • Streaming zum PC über USB3.0/Ethernet,
  • Debug i/f: Alle,
  • Trace i/f: 16-bit ETM/NEXUS,
  • 1GB Trace-Speicher,
  • Target IO Vcc: 1.8-5V.

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