Programmhighlights ESE-Kongress 2024 Zeitreise in die Zukunft – Trends für Embedded Software

Von Sebastian Gerstl 3 min Lesedauer

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Wie wird sich die Embedded-Software-Branche bis zum Jahr 2040 verändern? Nicht nur die Keynote zum ESE-Kongress 2024 widmet sich dieser Frage: Über 100 Fachvorträge und Seminare stehen bereit, um Software-Ingenieure fit für Gegenwart wie Zukunft zu machen.

Welche Trends und Technologien sind für die Software-entwicklung von heute relevant – und welche für die von morgen? Der ESE-Kongress bietet tiefgründige Ein- und Überblicke.(Bild:  Elisabeth Wiesner)
Welche Trends und Technologien sind für die Software-entwicklung von heute relevant – und welche für die von morgen? Der ESE-Kongress bietet tiefgründige Ein- und Überblicke.
(Bild: Elisabeth Wiesner)

Embedded Software Engineering gehört zu den großen Herausforderungen der modernen Elektronikentwicklung. Nur mit einer planvollen, ingenieurmäßigen Herangehensweise und modernen Methoden der Informatik und Elektronikentwicklung lassen sich die durch Komplexität sowie Zeit- und Kostendruck steigenden Anforderungen beherrschen. Wie jedes Jahr wird der ESE-Kongress, der vom 2. bis 5. Dezember 2024 in Sindelfingen stattfindet, in zahlreichen Fachvorträgen und Hands-On-Seminaren praxisnah die modernen Ansprüche der Softwareentwicklung adressieren.

Embedded-Software-Engineering 2040

Doch wie sehen die Herausforderungen der Zukunft aus? Welche Bedürfnisse werden Kunden aus Industrie oder Dienstleistungsgewerbe an kommende Embedded Systeme stellen? Was wird sich für die Embedded Software-Branche in den nächsten 16 Jahren verändern? Diese Fragen versucht die Zukunftsforscherin Carina Stöttner In ihrer Keynote am Dienstag, dem 3. Dezember 2024, zu beantworten. Die Geschäftsführerin des Thinktanks Themis Foresight spricht darüber, woran ihr Team forscht, warum ihre Disziplin eigentlich „Zukünfte“-Forschung heißen müsste und welche technologischen, geopolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen die nächsten Jahrzehnte prägen werden.

„Rost“ und KI in Embedded-Systemen

Aber auch andere zukunftsweisende Themen, die bereits im heutigen Alltag von Software-Ingenieuren relevant sind, stehen im Zentrum des ESE-Kongresses. Die Programmiersprache „Rust“ steht beispielsweise bei Desktop-Anwendern schon seit Jahren voll im Kurs. Doch auch für Embedded-Anwendungen wird die hochperformante, funktionale Programmiersprache immer interessanter.

Daher widmet der ESE-Kongress in diesem Jahr der Multiparadigmen-Systemprogrammiersprache am 3. Dezember eine gesamte Vortragsreihe und leuchtet Sie von allen Seiten aus: Während der Vormittag sich eingehend mit „Rust“-Grundlagen und seinen Vorzügen (und Nachteilen) gegenüber dem etablierteren C/C++ befasst, widmet sich der Nachmittag in mehreren Beiträgen der praktischen Applikation von Rust in Embedded Systemen. Auch künstliche Intelligenz ist nicht erst seit gestern ein relevantes Thema in der Software-Entwicklung: Seite Jahren bieten KI-gestützte Test-Tools bereits die Möglichkeit, Code schneller und vielseitiger auf Schwachstellen abzuklopfen. Aber was bringt GenAI (generative KI) in der Softwareentwicklung selbst? Diese Frage beantworten Tobias Kniep und Jean-Marc Hengen von Zühlke Engineering in ihrem Vortrag am Mittwoch, dem 4. Dezember, um 14.45 Uhr.

Selbstverständlich kommen auch andere klassische Anwendungs- und Themenfelder wie Automotive, Softwarearchitektur oder Implementierung nicht zu kurz. Neben technischen Aspekten behandelt der ESE Kongress traditionell auch Themen für das technische Management zu Organisationsformen, Mensch und Team, sowie rechtliche und anwendungsorientierte Fragen und Antworten zum Umgang mit Open-Source-Software.

Was erwartet die ESE-Teilnehmer?

Natürlich hält der ESE-Kongress an in seinem viertägigem Programm noch zahlreiche weitere praktische wie informative Beiträge parat, darunter:

  • Kostenlose digitale Preconference: Bereits am Freitag, dem 29. November, bietet die Online-Preconference unter dem Motto „Smarten your Software Engineering“ einen Vorgeschmack auf das, was kommen wird.
  • Über 100 Fachvorträge und Keynotes: Ein diverses Programm mit mehr als 100 Fachvorträgen, Keynotes und Kompaktseminaren deckt eine breite Palette an Themen ab und bietet reichlich Gelegenheit zur Weiterbildung und Inspiration.
  • Ausstellungsbereich: An die 50 Aussteller präsentieren die neuesten Trends, Methoden und Werkzeuge der Branche.
  • Networking und Austausch: Der Kongress ist auch eine ausgezeichnete Plattform zum Netzwerken, Fachsimpeln und Spaß haben – eine Gelegenheit, mit Profis und Gleichgesinnten in Kontakt zu treten

(sg).

Das Programm des ESE-Kongresses, samt Seminar- und Preconference-Angebot, ist online auf der Konferenz-Website zugänglich. Ob Sie nun Grundlagen erwerben, Fachwissen austauschen und vertiefen, die Trends von Morgen heute schon kennenlernen oder nur Kontakte schmieden und Netzwerken möchten – für all dies und mehr bietet der ESE Kongress wie gewohnt die ideale Plattform.

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