Forschung, Lehre und kollaborative Innovation KIT und IBM verkünden Kooperation bei generativer KI

Von Sebastian Gerstl 2 min Lesedauer

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und IBM vertiefen ihre Zusammenarbeit, um digitale Innovationen und künstliche Intelligenz (KI) voranzutreiben. Eine neue strategische Kooperation, offiziell gestartet am 9. Januar 2025, soll Forschung, Lehre und Recruiting stärken.

KIT und IBM bauen ihre bestehende Zusammenarbeit auf die Bereiche generative KI und digitale Innovationen aus (von links nach rechts: Prof. Stefan Nickel (KIT), Prof. Michael Decker (KIT), Dr. Carsten Holtmann (IBM), Dr. Juan Bernabe Moreno (IBM, virtuell auf dem Bildschirm), Prof. Jan S. Hesthaven (KIT), David Faller (IBM), Dr. Barbara Schmuker (KIT), Prof. Thomas Hirth (KIT).(Bild:  Markus Breig, KIT)
KIT und IBM bauen ihre bestehende Zusammenarbeit auf die Bereiche generative KI und digitale Innovationen aus (von links nach rechts: Prof. Stefan Nickel (KIT), Prof. Michael Decker (KIT), Dr. Carsten Holtmann (IBM), Dr. Juan Bernabe Moreno (IBM, virtuell auf dem Bildschirm), Prof. Jan S. Hesthaven (KIT), David Faller (IBM), Dr. Barbara Schmuker (KIT), Prof. Thomas Hirth (KIT).
(Bild: Markus Breig, KIT)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und IBM vertiefen ihre langjährige Zusammenarbeit, um digitale Innovationen und Künstliche Intelligenz (KI) weiter voranzutreiben. Ziel der strategischen Kooperation ist es, Forschung, Lehre und den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken. Der offizielle Startschuss für diese erweiterte Partnerschaft fiel am 9. Januar 2025. Besonders im Fokus stehen Themen wie Mensch-Maschine-Kollaboration, KI-gestützte Dienstleistungen und digitale Plattformen.

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist die Einrichtung einer neuen Tenure-Track-Professur im Bereich Wirtschaftsinformatik am KIT, die von IBM unterstützt wird. Diese Professur soll nicht nur die wissenschaftliche Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz ausbauen, sondern auch den Wissenstransfer zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung fördern. Darüber hinaus sind neue gemeinsame Lehrformate geplant, die insbesondere Studierenden der Informatik, Wirtschaftsinformatik und des Wirtschaftsingenieurwesens zugutekommen.

Langjährige Partnerschaft für Innovationen

Bereits seit 2008 arbeiten KIT und IBM im Karlsruhe Digital Service Research & Innovation Hub (KSRI) erfolgreich zusammen. Diese Plattform ermöglicht es Forschenden, Unternehmen, Studierenden und Industriepartnern, gemeinsam an digitalen Innovationen zu arbeiten. Die aktuelle strategische Erweiterung dieser Kooperation soll die Entwicklung zukunftsweisender Technologien beschleunigen, insbesondere im Bereich generativer KI. Durch enge Zusammenarbeit mit IBM Research und globalen Entwicklungszentren entstehen neue Impulse für praxisnahe Forschung und anwendungsorientierte Lösungen.

Neben der Forschung legen beide Partner großen Wert auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die enge Verknüpfung mit der Industrie. Durch die verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Hochschulmarketing und Recruiting erhalten Studierende frühzeitig Zugang zu praxisrelevanten Projekten und direkten Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft. Die Kooperation zwischen KIT und IBM soll so nicht nur technologische Fortschritte ermöglichen, sondern auch langfristig zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beitragen.

„Kollaborative Innovationen sind das Gebot der Zeit, um den Standort zu stärken, lokal konkrete Beiträge zu Schlüsseltechnologien wie (generativer) KI zu liefern und damit anwendungsorientierte Forschung zu forcieren“, so Dr. Carsten Holtmann, Direktor IBM Customer Success, der seitens IBM für KI-Innovationen und die Beziehung zum KIT verantwortlich ist. „Zusätzlich ist wissenschaftliche Exzellenz ein entscheidender Ankerpunkt, um Studierende, Forschende sowie Expertinnen und Experten aus Industrieunternehmen zusammenzubringen – das KIT und insbesondere das KSRI bieten dazu exzellente Optionen.“ (sg)

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