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Bosch und Huawei bilden strategische Kooperation fürs Internet of Things

| Autor / Redakteur: Melanie Krauß / Nico Litzel

Auf dem Technologiekongress Huawei Connect 2018 verkündeten Dr. Stefan Ferber, Chef von Bosch Software Innovations (l.), und Zhang Yelai, Vizepräsident von Huawei, die zukünftige Zusammenarbeit.
Auf dem Technologiekongress Huawei Connect 2018 verkündeten Dr. Stefan Ferber, Chef von Bosch Software Innovations (l.), und Zhang Yelai, Vizepräsident von Huawei, die zukünftige Zusammenarbeit. (Bild: Robert Bosch GmbH)

Bosch und Huawei wollen die Entwicklung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) in China mit einer Kooperation gemeinsam vorantreiben. Cloudbasierte Services der Bosch IoT-Suite werden künftig über die Plattform von Huawei Cloud, einer Geschäftseinheit von Huawei, auch in China verfügbar sein.

„Die Nachfrage nach IoT-Lösungen in China steigt. Die Partnerschaft zwischen Bosch und Huawei Cloud ist ein entscheidender Schritt für Bosch in einem der am schnellsten wachsenden IoT-Märkte in Asien“, sagte Dr. Stefan Ferber, Chef von Bosch Software Innovations, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft von Bosch.

Das Unternehmen prognostiziert für den chinesischen IoT-Plattformmarkt ein Wachstum von rund 70 Prozent in den kommenden Jahren. Mit Niederlassungen in Shanghai und Nanjing ist Bosch Software Innovations seit 2012 in China aktiv und hat dort Vernetzungsprojekte in den Bereichen Mobilität, Fertigung und Logistik umgesetzt.

Der erste Service, der chinesischen Kunden über die Huawei-Cloud zur Verfügung gestellt wird, ist der Bosch IoT Remote Manager – ein Service zur Verwaltung und Steuerung von Gateways, Sensoren und Geräten. Weitere Services der Bosch-IoT-Suite sollen 2019 folgen. „Die Huawei-Cloud ist eine global schnell wachsende Cloud-Plattform. Es ist uns ein besonderes Anliegen, unsere Lösung mit Partnern voranzutreiben“, so Zheng Yelai, Vizepräsident von Huawei und Chef der Geschäftseinheit Huawei Cloud.

Bosch zufolge teilen die beiden Unternehmen eine ähnliche Vision für das Internet der Dinge. Diese basiere auf Open-Source-Software, einheitlichen Industriestandards und einer Verpflichtung zum Aufbau starker Ökosysteme in den miteinander verbundenen Bereichen Mobilität, Haushalt, Stadt und Landwirtschaft.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Maschinenmarkt.

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