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Wettbewerbsfaktor

Warum das Management sich strategisch um Embedded Open Source Software kümmern muss

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Im Kern geht es dabei ganz klassisch um die Frage, wie Open Source Software die kritischen Erfolgsfaktoren der Wettbewerbs- und Produktstrategie und damit die Unternehmensentwicklung positiv beeinflussen kann. Zielgrößen sind hier Kosten, Qualität, Flexibilität, Zeit, Produktvielfalt und Service.

Aber es geht auch darum, flexible Technologie-Plattformen als Basis für ganz neue, Daten- und Service-basierte Wertschöpfungsmodelle der Industrie zu nutzen.

Aufgabe eines Open Source-orientierten Technologiemanagements ist es, die für die Produkte notwendigen Technologien, Entwicklungsmethodiken und Prozesse zu identifizieren, auszuwählen und wirtschaftlich bereit zu stellen. Zudem muss die Technologiekette über den gesamten Lebenszyklus flexibel und wartbar gehalten werden.

Spätestens beim hoch aktuellen Thema (IT-) Sicherheit für vernetzte Systeme wird deutlich, dass es hierbei nicht nur um die Bewertung, Auswahl und den Einsatz von Softwaremodulen, sondern auch um den korrespondierenden Prozess der Wartung geht: Sicherheit wird für diese Produkte verstärkt als wesentliches Merkmal wahrgenommen. Sie ist keine Funktion, sondern ein vertrauensbildender Prozess und muss über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleistet werden.

Deutsche Industrieunternehmen und Produkte genießen weltweit großes Vertrauen. Open Source Software, strategisch und sicher eingebettet, unterstützt die Verteidigung dieser Position im Wettbewerb. Das Ziel muss sein, die Souveränität über die eigenen Daten, ihre Analyse und Nutzung für neuartige Geschäftsmodelle zu behalten, um branchenfremde Konkurrenten abzuwehren.

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