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Rasch aufgebaut: Software-Testumgebung für Mikrocontroller

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Tipps und Tricks für den Aufbau einer Testumgebung

Beim Aufbau einer neuen Testumgebung oder auch beim Upgrade einer Testumgebung gibt es einige Tricks, mit denen eine möglichst effektive Testumgebung erzielt werden kann:

  • Verwenden Sie ein Entwicklungskit für den Prozessor der Hauptanwendung
  • Investieren Sie in einen Trace-fähigen Debugger und setzen Sie die verfügbaren kostenlosen Softwarepakete ein
  • Verwenden Sie beim Ausführen eines Software-Trace immer Tests für die schlimmsten Szenarien
  • Wenn das Budget nicht für eine vollständige Testumgebung ausreicht, beginnen Sie mit geringem Aufwand, und bauen Sie die Umgebung im Laufe der Zeit aus
  • Nehmen Sie sich die Zeit, die Verwendung der verschiedenen Tools und Komponenten zu erlernen
  • Fürchten Sie sich nicht davor, eigene Schnittstellen einzusetzen und vorhandene zu nutzen
  • Treffen Sie keinerlei Annahmen! Wenn Sie eine Ausgabe nicht überwachen oder einen Eingang nicht verwenden, dann könnte sich genau dort ein Fehler einschleichen

Fazit: Das Entwickeln einer Testumgebung für ein Embedded-System stellt eine kostengünstige Möglichkeit dar, die Zuverlässigkeit eines Embedded-Systems zu erhöhen. Eine sorgfältige Auswahl von Komponenten für die Testumgebung ermöglicht den Entwicklern häufig, das externe Verhalten von Software zu überwachen. Der kritischste und oft übersehene Aspekt des Testens besteht darin, die jetzt bequem verfügbaren Trace-Daten des Mikrocontrollers zu untersuchen. Mithilfe dieser Trace-Daten können die Entwickler während der Ausführung der Testfälle eine Tiefenanalyse durchführen und damit sicherstellen, dass sich die Software korrekt und genau wie erwartet verhält.

* Rich Miron ist Mitarbeiter von Digi-Key Electronics

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