Aufwand reduzieren und User Experience vereinheitlichen 6 Gründe für eine gemeinsame Codebasis von Programmen

Redakteur: Stephan Augsten

Obwohl Software-Entwickler durchaus gerne Bestehendes wiederverwenden, wird das Rad doch immer wieder neu erfunden. In einem Listicle erklärt VNC die wichtigsten Vorteile einer einheitlichen Codebasis.

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In der Software-Entwicklung ist es oft sinnvoll, bereits programmierte Bestandteile wiederzuverwenden.
In der Software-Entwicklung ist es oft sinnvoll, bereits programmierte Bestandteile wiederzuverwenden.
(Bild: UliSchu / Pixabay )

Ein gemeinsamer Source Code für eine Vielzahl von Programmen und Modulen reduziert die Komplexität auf allen Ebenen der Entwicklung und des Betriebs von Applikationen. Er macht das IT-Leben für alle Beteiligten leichter: für die Entwicklerinnen und Entwickler, den IT-Betrieb und die User.

Doch an welchen Punkten genau spart die geteilte Quellcode-Basis Arbeit, Zeit und Nerven? Als Experte für Open-Source-basierte Unternehmensanwendungen kennt VNC die wichtigsten Vorteile:

  • 1. Vereinfachte Entwicklung: Frameworks wie Apache Cordova ermöglichen die Entwicklung Client-, Plattform- und Browser-unabhängiger Programme. Gleichzeitig gestatten sie ein homogenes Design über alle Programmmodule hinweg. Durch die Nutzung von Global Components müssen horizontale Funktionen, wie etwa die Search-Funktion, nur einmal entwickelt werden.
  • 2. Schnelle Anpassung: Eine einheitliche Codebasis erleichtert das Handling von Patches, Fixes, Individualisierungen und Funktionserweiterungen, die nicht mehr für verschiedene Clients oder Plattformen getrennt erstellt werden müssen. Das gilt auch für die laufend notwendigen Sicherheit-Checks und eventuell notwenige Security-Updates.
  • 3. Reduzierter Admin-Aufwand: IT-Administratoren und DevOps können Programme schneller und einfacher evaluieren, weil das Testing weitaus weniger Aufwand erfordert. Auch das Problem des Datenaustauschs und der Interoperabilität zwischen den einzelnen Funktionsmodulen wird durch eine gemeinsame Codebasis mit standardisierten Schnittstellen obsolet.
  • 4. Einfaches Deployment: Beim Ausrollen auf verschiedene Plattformen werden keine unterschiedlichen Libraries mehr benötigt. Auch die Schnittstellenproblematik entfällt. Das vereinfacht das Nutzermanagement und das Einspielen von Updates oder Upgrades.
  • 5. Stringente Bedienlogik und Nutzeroberfläche: Nutzer erleben Frontends mit einheitlichem Design über alle Plattformen und sämtliche Programmmodule hinweg. Horizontale Funktionen sehen in allen Programmen immer gleich aus und folgen stets derselben Logik.
  • 6. Niedriger Trainingsaufwand: Diese stringente Bedienlogik und das einheitliche Look and Feel der verschiedenen Programme reduziert enorm den Schulungsbedarf und die damit verbundenen Kosten und Ausfallzeiten für Unternehmen.

Andrea Wörrlein, Geschäftsführerin von VNC in Berlin und Verwaltungsrätin der VNC AG in Zug, unterstreicht den Mehrwert einer einheitlichen Codebasis: „Sie vereinfacht die Software-Entwicklung, mindert für Unternehmen die Total Cost of Ownership, erleichtert Anwendern die IT-Nutzung und reduziert insgesamt die Abhängigkeit von proprietären Plattformen.“

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