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Ein IBM System/360 Model 91 System im Dienste der NASA (Foto aus den späten 1960ern). Im Verlauf der 1960er hielten Mainframe-Rechner nicht nur an Universitäten und Forschungseinrichtungen, sondern zunehmend auch im Bankwesen und Unternehmen Einzug. Das IBM System/360 sollte sich an den wissenschaftlichen als auch den kommerziellen Einsatz richten. Das weckte den Bedarf an einer vereinheitlichten Programmiersprache, die sich an beide Felder richtete. PL/I - kurz für „Programming Language 1“ - sollte diese Lücke füllen. (Bild: NASA)
Die erste vereinheitlichte Programmiersprache

60 Jahre PL/I – (K)ein Nachruf

Die ersten Programmiersprachen waren an spezielle Einsatzzwecke gerichtet: Es gab Sprachen für den wissenschaftlichen (z.B. FORTRAN, ALGOL) oder den kommerziellen Sektor (z.B. COBOL). PL/I sollte 1964 erstmals eine universelle Programmiersprache für alle Bereiche darstellen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen – und doch sind die Auswirkungen auch 60 Jahre später noch zu spüren.

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Bildergalerien

Ein halbautomatischer Webstuhl des französischen Erfinders Basile Bouchon aus dem Jahr 1725, zu sehen im Musée des arts et métiers, Paris. Die Löcher im Papierband gaben vor, welche Nadelöhre gehoben wurden, durch die das Muster der nächsten Reihe im Webstuhl zu laufen hatte. Je nach gewünschten Muster konnten die Lochbänder ausgewechselt werden - das Prinzip programmierbarer Maschinen war geboren. (Bild: Basile Bouchon 1725 loom / Dogcow / CC BY-SA 3.0)
Geschichte der Programmierung

300 Jahre Lochkarte

Die Lochkarte war der erste Datenträger für Computer, ist jedoch weit älter als die ersten digitalen Rechner: 1725 entstand in Frankreich der erste Webstuhl, der mittels gelochter Streifen halb automatisiert betrieben werden konnte. Das Zeitalter der programmierbaren Maschinen hatte begonnen.

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Abstraktionsschichten (Symbolbild) (Bild: KI-generiert / DALL-E)
Abstraktionsebenen in der Mikrocontrollerprogrammierung

Zur Verteidigung der Hardware Abstraction Layer (HAL)

Die Verwendung von Abstraktionsebenen setzt sich auch im Bereich der Programmierung von Mikrocontrollern immer stärker durch. Doch der Einsatz der Hardware Abstraction Layer hat auch Kritiker. Welche Vorteile kann deren Einsatz sowohl in der Lehre als auch bei der praktischen industriellen Verwendung bieten? Dieser Beitrag beleuchtet das Thema am Beispiel der Microcontrollerserie STM32.

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