Lernende Systeme

Hinter den Kulissen von IBMs Supermaschine Watson IoT

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Weitere Anwendungsbeispiele: Automotive und Smart Home

BMW: Cognitive Computing für ein besseres Fahrerlebnis

IBM hat im Dezember 2016 eine neue Zusammenarbeit mit der BMW Group auf dem Gebiet der Forschung angekündigt. Herausgefunden werden soll, welche Rolle Watson Cognitive Computing bei der stärkeren Personalisierung des Fahrerlebnisses sowie der Entwicklung intuitiver Fahrerassistenzsysteme für die Autos der Zukunft einnehmen kann. Im Rahmen der Vereinbarung wird ein Team von Forschern der BMW Group in die neue globale Watson IoT- Zentrale der IBM in München wechseln. Die Partner werden gemeinsam untersuchen, wie intelligente Assistenzfunktionen für die Fahrzeuge verbessert werden können.

Schaeffler: IoT-basierte kognitive Lösungen, die die Welt in Bewegung halten

Mit Hilfe des Watson IoT-Plattform wird der Automobil- und Industriezulieferer virtuelle Modelle bauen, die industrielle Systeme als digitale Zwillinge abbilden, um neue Ansätze für Produktdesign, Herstellung und After-Sales-Services zu ermöglichen. Mithilfe der Anbindung und Analysefähigkeiten der IoT-Plattform kann Schaeffler große Mengen an Daten aus Millionen von Sensoren und Geräten besser analysieren. Die daraus neugewonnenen Erkenntnisse helfen Schaeffler, flexibler zu werden, Entscheidungen schneller treffen zu können sowie die Leistungsfähigkeit von eingesetztem Equipment zu optimieren.

Siemens: MindSphere im Tandem mit Watson Analytics

Mit MindSphere bietet Siemens seinen Kunden erstmals ein cloudbasiertes, offenes Betriebssystem für das Internet der Dinge. Auf MindSphere lassen sich Apps sowie Digitale Services entwickeln und betreiben. Um die Datenanalyse-Funktionen bei MindSphere für Kunden weiter zu vereinfachen, arbeitet Siemens mit IBM zusammen. Die Unternehmen werden IBM Watson Analytics und weitere Analyse-Tools in MindSphere integrieren.

Dabei erhalten Geschäftskunden Zugang zu Visualisierungsfunktionen und Dashboards, während App-Entwickler und Datenanalysten über Schnittstellen Analytics-Technologien nutzen können. IBM plant zudem, Apps für MindSphere entwickeln – etwa im Bereich vorausschauende Instandhaltung.

Darüber hinaus arbeitet Siemens Building Technologies mit der Watson IoT-Plattform. Mit ihrer Hilfe werden die Daten aus über 100.000 vernetzten Gebäuden erfasst mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu überwachen und zu senken. Die Kunden des Unternehmens sparen dadurch jährlich über 140 Millionen US-Dollar und der CO2-Ausstoß kann um über 10 Millionen Tonnen verringert werden.

Panasonic: Watson im Einsatz für das Smart Home

Panasonics Smart Home wird durch den Einsatz von IBMs kognitiver Watson-Technologie smarter und ermöglicht eine Interaktion der Bewohner in vielen Alltagssituationen: Watson informiert morgens über die wichtigsten Nachrichten, über die Verkehrslage auf dem Arbeitsweg und warnt, wenn es regnet und die Bewohner ein Fenster offen stehen lassen.

Während die Familie bei der Arbeit ist, passt Watson auf, ob sich verdächtige Personen der Haustür nähern. Wenn es die Putzhilfe oder eine andere bekannte Person ist, erkennt Watson sie und gibt keinen Alarm. Auch beim Schutz vor echten Einbrechern hilft das System, indem es Schwachstellen im Haus erkennt und darauf hinweist – und zwar in einem Dialog mit den Bewohnern mittels natürlicher Sprachverarbeitung.

Watson verarbeitet auch externe und auch unstrukturierte Daten, wie etwa Wettervorhersagen, Verkehrsmeldungen oder Social-Media-Inhalte und personalisiert diese für die Bewohner und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, basierend auf diesen externen Daten und seinen analytischen und kognitiven Fähigkeiten.

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