Suchen

Embedded Software Wie viel, wie wenig Software Engineering können Sie sich leisten?

Redakteur: Martina Hafner

Wie gutes Software Engineering zur ertragreichen Investition wird, erklärt Prof. Dr. Jochen Ludewig in seiner Keynote auf dem diesjährigen ESE Kongress. Dort trifft sich jährlich Anfang Dezember die Branche zu Deutschlands größtem Kongress für Embedded Software Engineering.

Firma zum Thema

Mit dem Studiengang Softwaretechnik hat Prof. Dr. Jochen Ludewig in Stuttgart ein viel beachtetes Modell geschaffen. Sein besonderes Interesse gilt der Software-Qualität und dem Software-Projektmanagement.
Mit dem Studiengang Softwaretechnik hat Prof. Dr. Jochen Ludewig in Stuttgart ein viel beachtetes Modell geschaffen. Sein besonderes Interesse gilt der Software-Qualität und dem Software-Projektmanagement.
(Bild: VBM-Archiv)

Keine Frage: Professionelles Software Engineering gibt es nicht für lau. Sich mit den Anforderungen des Kunden detailliert auseinanderzusetzen ist oft mühselig, sich Gedanken über eine gute Architektur zu machen statt schnellstmöglich loszulegen, kostet Beherrschung und einen systematischen Testprozess zu planen frisst Zeit. Trotzdem dürfte jedem halbwegs modern denkenden Informatiker heute klar sein: Ohne eine planvolle, systematische Herangehensweise geht es in softwareintensiven Projekten nicht mehr.

Wie ist das aber in der Embedded-Software-Welt? Ab welcher Projektgröße und Komplexität benötige ich wirklich einen durchdachten Software-Engineering-Prozess und wie muss dieser aussehen? Steht der Aufwand in sinnvoller Relation zum Nutzen? Und selbst, wenn sich Entwicklungsteam und Entwicklungsleiter einig sind: Wie sag ich's meinem Management, dass es zum Wohle der Softwarequalität mehr Zeit, Geld und Ressourcen investieren soll? Diesem lapidar die Badewannenkurve vorzulegen, wonach Fehler auf derselben Abstraktionsebene entdeckt werden, auf der sie verursacht wurden, ist selten von Erfolg gekrönt, wenn das Anforderungsmanagement im nächsten Projekt doppelt so viel kosten soll.

Kaum jemand in Deutschland kann vielleicht solche Fragen besser beantworten, als Prof. Dr. rer. nat. Jochen Ludewig. In seiner diesjährigen Keynote auf dem ESE Kongress "Wie viel, wie wenig Software Engineering können Sie sich leisten?", wird er die Frage beantworten, wie gutes Software Engineering zur ertragreichen Investition wird.

Ludewig hat in den vergangenen 30 Jahren an Hochschulen der Schweiz und an der Universität Stuttgart Software Engineering in Forschung und Lehre vertreten. Sein besonderes Interesse gilt der Software-Qualität und dem Software-Projektmanagement. Mit dem Studiengang Softwaretechnik hat Ludewig in Stuttgart ein viel beachtetes Modell geschaffen. Für Verdienste in der Lehre wurde er 2010 zum Fellow der GI (Gesellschaft für Informatik) ernannt. In der Industrie gibt er regelmäßig Kurse. Ludewig ist ferner bekannt als Autor des Buchs "Software Engineering – Grundlagen, Menschen, Prozesse, Technik".

ESE Kongress: 3 Keynotes, 16 Kompaktseminare, 100 Vorträge

Die Keynote von Prof. Ludewig ist eines von vielen Highlights des diesjährigen Embedded Software Engineering Kongress, dem größten Kongress seiner Art. In über 100 Vorträgen und 16 Kompaktseminaren vermitteln Experten aus Industrie, Forschung und Lehre aktuelle Erkenntnisse, Prinzipien, Methoden und Tools der modernen Softwaretechnik sowie aktuelle Trends in der Embedded-Softwareentwicklung, wie Multicore, Embedded Security, Human Computer Interaction oder agile Methoden.

Das komplette Programm ist verfügbar unter www.ese-kongress.de. Frühbucherpreise gelten noch bis zum 31. Oktober.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43036362)