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Qualitätssicherung

Wie prüft ein Hersteller von Testwerkzeugen seine Produkte?

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Überblick: Die Software-Architektur für Regressionstests.
Überblick: Die Software-Architektur für Regressionstests.
(Bild: iSYSTEM)

Bis jetzt sind über 60 Hardwarekonfigurationen in den Testständen aktiv, und es sind ca. 100 Testfälle pro Konfiguration vorhanden. Jeder Entwickler hat Zugriff auf alle Konfigurationen und kann auch lokal Tests vornehmen, bevor er seinen geänderten Programmcode übernimmt. Die automatischen Tests werden über Nacht ausgeführt. Die Testergebnisse sind am nächsten Morgen verfügbar. Somit steht einer nahtlosen Integration nichts mehr im Weg. Es werden kontinuierlich neue Testfälle hinzugefügt, deren Basis entweder neue Funktionen, Anwendungsfälle von Kunden oder gelöste Supportfälle sind. Die Benefits liegen auf der Hand:

  • Neue Software kann schneller verifiziert werden,
  • Stabilere Software-Traceability und Dokumentation,
  • CEO und CTO schlafen ruhiger,
  • Transparenter Testprozess für den Kunden.

Kunden können komplette Testumgebung nutzen

Der Kunde kann fitIDEA im eigenen Unternehmen einsetzen. Mit der Ausführungsplattform erhält er zusätzlich ein Referenzboard und eine Referenzapplikation mit den zugehörigen Testskripten für den jeweiligen Microcontroller. Dieses Referenzdesign mit den zugehörigen Testskripten wird Schritt für Schritt auf die Hard- und Software der Kunden übertragen. Die Tests werden entsprechend erweitert und angepasst.

Am Ende besitzt der Kunde eine komplette Testumgebung für seine Hardware und Applikationssoftware, in der er immer wieder alle Komponenten sehr schnell und effizient testen kann. Der Test nach Austausch oder Veränderung einer Komponente wie einer neuen Compiler- oder einer neuen Hardwareversion ist schnell umzusetzen. Abweichungen sind sofort ersichtlich.

Standards der funktionalen Sicherheit verankern interessanterweise mehr und mehr die Qualifizierung von Softwarewerkzeugen. Das bedeutet, dass man sich im Vorfeld einer Entwicklung über das Risiko des Einsatzes von Softwarewerkzeugen auf bestimmte Anforderungen und „Use Cases“ hin Gedanken machen muss.

Der Tool-Hersteller wird hierbei nicht ausgeklammert. Das heißt: Es ist zu erwarten, dass diese Hersteller entsprechende Verbesserungen und Erweiterungen der eigenen Entwicklungs- und Test-Prozesse implementieren. iSYSTEM hat seine Prozesse bereits auf diese Entwicklungen hin ausgerichtet und lebt einen agilen Softwareentwicklungsprozess mit einer transparenten Testautomatisierung. //FG

* * Erol Simsek ist Vorstandssprecher der iSYSTEM AG mit Sitz in Schwabhausen in der Nähe von München.

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