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Anforderungsmanagement Visure vereinfacht die Erfassung und Analyse von Requirements

| Redakteur: Franz Graser

Der aus Spanien stammende Spezialist für Anforderungsmanagement-Lösungen hat in der Version 4.5 des Systems Visure Requirements eine einfachere Benutzerschnittstelle und eine geradlinigere Prozessarchitektur realisiert.

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Christian Christophoridis, Vice President für Produktentwicklung bei Visure: „Produkte schließen viele Komponenten von unterschiedlichen Lieferanten ein, die über verschiedene Kontinente verteilt sein können. Diese Produkte müssen in Rekordzeit zueinander kommen und fehlerfrei funktionieren.“
Christian Christophoridis, Vice President für Produktentwicklung bei Visure: „Produkte schließen viele Komponenten von unterschiedlichen Lieferanten ein, die über verschiedene Kontinente verteilt sein können. Diese Produkte müssen in Rekordzeit zueinander kommen und fehlerfrei funktionieren.“
(Bild: Visure)

Visure Requirements 4.5 ist quasi als Rückgrat für den Anforderungsmanagement-Prozess gedacht. Die Verwaltung der Informationen, die mit den Requirements in Beziehung stehen, soll den Informationsfluss in der Produktentwicklung möglichst genau widerspiegeln.

Jede Information, die sich auf Anforderungen bezieht – seien es Requirements unterschiedlicher Ebenen, Testfälle, Anwendungsfälle oder Ähnliches – können so konfiguriert, zueinander in Beziehung gesetzt und analysiert werden, wie es der jeweilige Prozess vorgibt. Da alle Daten an einer zentralen Stelle gesammelt werden ist das System laut Hersteller sehr schnell und überdies für den Anwender leichter benutzbar. Die Benutzerschnittstelle wurde vereinfacht, damit den Benutzern die häufig gebrauchten Funktionen schnell zur Verfügung stehen und damit weniger Fehlerquellen entstehen.

Eine wichtige Stütze für Unternehmen, die Standards wie ISO 26262 für Automotive, IEC 62304 für medizinische Geräte oder DO-178B für die Luftfahrt genügen müssen, sind die Prozessvorlagen. Diese Templates können dazu genutzt werden, um die notwendigen Standardabläufe für das Anforderungsmanagement zu definieren. Darüber hinaus können sie bei unterschiedlichen Teams und über diverse Produktlinien hinweg Verwendung finden. Visure betont, dass auf diese Weise definierte Prozesse durchgesetzt werden können. Innerhalb einer Organisation, aber auch über ein ganzes Netzwerk von Zulieferern hinweg, entsteht so eine gemeinsame Struktur für die Spezifikation und Bearbeitung der Produktanforderungen.

Zu den Funktionen der Anforderungslösung zählen:

  • Erhebung und Erfassung von Requirements
  • Verwaltung und Nachverfolgung der Anforderungen
  • Semantische Analyse
  • Validierung der Spezifikation
  • Verifizierung der Abnahmetests
  • Report-Erzeugung
  • Unterstützung für diverse Produktlinien und Varianten
  • Unterstützung der Wiederverwendbarkeit der Anforderungen
  • Versionskontrolle für Anforderungen
  • Projektmanagement
  • Integration mit anderen Werkzeugen

Christian Christophoridis, Vice President für Produktentwicklung bei Visure, kommentiert das Release der Softwareversion 4.5 folgendermaßen: „Produktanforderungen müssen in einem automatisierten System verwaltet werden, das jedes Requirement direkt mit den damit verbundenen Tests und Ergebnissen verbindet und die Nachverfolgbarkeit sichert. Auf diese Weise können Entwickler schnell und einfach den fehlerhaften Punkt finden, Verbesserungsmaßnahmen aufsetzen und das Produkt validieren.“

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