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Anforderungsmanagement „Visure unterstützt jedweden Prozess“

| Redakteur: Franz Graser

Der spanische Softwarehersteller Visure Solutions positioniert sich beim Anforderungsmanagement als Alternative zu Lösungen wie Doors oder Caliber. Ulf Sandberg, Business Development Director bei Visure, stellt das Unternehmen und seinen Lösungsansatz vor.

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Ulf Sandberg, Business Development Director, Visure
Ulf Sandberg, Business Development Director, Visure
( Visure Solutions)

Könnten Sie das Unternehmen Visure Solution kurz vorstellen?

Visure Solutions ist ein spanisches Unternehmen, das Lösungen und Beratung für das Anforderungsmanagement anbietet – von der Erfassung des Bedarfs bis zum Abschluss der Implementierung, also über den ganzen Lebenszyklus hinweg.

Welchen technischen Ansatz verfolgen Sie dabei?

Naja, irgendwo müssen die Anforderungen ja gespeichert werden Heutzutage werden oft Word, Excel oder ähnliche Werkzeuge benutzt, um die Anforderungen aufzubewahren, die von den Projektbeteiligten kommen. Aber angesichts der gestiegenen Nowendigkeit, Anforderungen auch nachverfolgen zu können – sie sogenannte Traceability – und der Compliance-Vorschriften müssen sie an einem einzelnen, sicheren Ort verwahrt werden. Und man muss die Nachverfolgbarkeit so anwenden können, dass die Konformität mit den Compliance-Vorschriften sichtbar wird.

Noch vor ein paar Jahren konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Projektbeteiligten die Bedeutung des Anforderungsmanagements nicht unbedingt erkannt hatten. Hat sich das aus Ihrer Sicht geändert?

Das entwickelt sich gerade. Man kann das nicht klar mit Ja oder Nein beantworten, denn das hängt immer von der einzelnen Organisation ab, in der dieser Prozess stattfindet. Wir sehen aber einen großen Einschnitt bei der Vorgehensweise. Wir bewegen uns weg vom traditionellen Wasserfallmodell und hin zu agileren und iterativen Prozessen. Wir sind also auf dem Weg, aber es sollte schneller gehen. Das ist zumindest mein Eindruck.

Wie groß ist Visure Solutions?

Visure hat Niederlassungen an vier Standorten. Da ist zuerst das Hauptquartier in Madrid, wir haben ein Büro in Schweden, wir haben eines in München und eines in den USA. Darüber hinaus unterhalten wir ein Netzwerk von Partnern, das den übrigen europäischen Raum und Asien abdeckt. Und ein solches Netzwerk wollen wir auch in den USA etablieren. Darüber hinaus ist Südamerika ein sehr wichtiger Markt für Visure, da wir ja ein spanisches Unternehmen sind und die spanische Sprache in Südamerika weit verbreitet ist.

Beim Anforderungsmanagement treten Sie ja gegen ganz große Gegner an, zum Beispiel gegen IBM. Wie verhalten Sie sich da? Auf welche Strategie und welche Expertise setzen Sie?

IBM ist ein Anbieter, der eine große, weltweite Vertriebsorganisation hat. Es ist klar, dass die viel größer sind. Aber unsere Spezialität ist eben das Anforderungsmanagement. Da wissen wir Bescheid. Wenn man sich die großen Anbieter wie IBM ansieht, dann liegt deren Fokus mehr auf der Tool-Plattform. Sie bieten eine ganze Reihe von Werkzeugen an, die miteinander integriert sind. Und sie haben auch große Beratungsorganisationen. Wir haben also nur ein Stück des Kuchens. Aber wir können uns mit deren Tools integrieren und zusammen mit ihnen existieren. Und wir versuchen, auf unserem eigenen Feld, dem Anforderungsmanagement, besser zu sein und für diesen Schritt im Entwicklungsprozess eine umfassendere Lösung zu bieten. Wir wollen auch keine Hardware verkaufen, das ist nicht unsere Agenda.

Bieten Sie auch eine Traceability-Lösung an oder überlassen Sie das anderen?

Unsere Lösung deckt das Anforderungsmanagement ab. Das bedeutet: Die Versionierung und die Validierung der Anforderungen. Natürlich braucht man auch die Nachverfolgbarkeit. Und diese Traceability ist in unserer Lösung enthalten. Vom allerersten Szenario, das ein Anwender oder Projektbeteiligter in das System einträgt, kommt diese Nachverfolgbarkeit zum Tragen. Und diese wird über den gesamten Produktlebenszyklus aufrecht erhalten.

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