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Software-Code wie eine virtuelle Stadt bereisen

Redakteur: Sebastian Gerstl

Software-Code als virtuelle Stadt, geht das? Sich dort direkt mit Kollegen treffen, die in Wirklichkeit in einem Büro 1000 km entfernt sitzen? Hardware für virtuelle Realität ist inzwischen erschwinglich – und eröffnet neue Wege für die Code-Visualisierung. Wie, erläutert Prof. Rainer Koschke in seiner Keynote auf dem ESE Kongress 2019.

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Neue Wege der Software-Visualisierung: Software(-Module), ihr Zustand und ihre Zusammenhänge mit anderen Codebereichen lassen sich nicht nur zwei- sondern auch dreidimensional visualisieren.
Neue Wege der Software-Visualisierung: Software(-Module), ihr Zustand und ihre Zusammenhänge mit anderen Codebereichen lassen sich nicht nur zwei- sondern auch dreidimensional visualisieren.
(Bild: Axivion)

Wühlen Sie sich noch immer durch Berge von Quelltext, wenn Sie Software verstehen wollen? Wie wäre es, wenn Sie stattdessen durch sie hindurch spazieren könnten wie durch eine Stadt?

Vielleicht treffen Sie sich dort mit einem Kollegen, setzen sich gemütlich mit ihm zu einem Plausch und Erfahrungsaustausch zusammen. Nur, dass dieser Kollege in Wahrheit 1000 Kilometer entfernt in seinem eigenen Arbeitszimmer sitzt, während er Ihnen wie von Angesicht zu Angesicht etwas über diesen speziellen Code-Bereich, in dem sie gerade sitzen, erzählt.

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Was wie ein Schnipsel aus einem Science-Fiction-Roman klingt ist schon beinahe Realität: Weltweit sind Forscher gerade dabei, diese Vision in die Praxis umzusetzen. Denn die nötige Hardware, um all dies in seiner vollen Komplexität in Echtzeit visualisieren zu lassen, ist inzwischen erschwinglich – und wird im zunehmenden Maß alltagstauglich.

Die Software-Virtualisierung von Morgen

In seiner Keynote Virtual Reality Walk – Die Software-Visualisierung von morgen am 5. Dezember 2019 gibt Prof. Dr. Rainer Koschke von der Universität Bremen einen Einblick, wie Software mit Hilfe von virtueller Realität (VR) und Augmented Reality (AR) sichtbar und erlebbar gemacht werden kann – und welche neuartigen Möglichkeiten sich hieraus für die Software-Entwicklung und -Wartung ergeben.

Die Keynote soll zeigen, woran die Forschung in diesem Gebiet aktuell arbeitet. Darüber hinaus soll anschaulich demonstriert werden, welche Visualisierungs- und Interaktionsmöglichkeiten Sie in naher Zukunft dank Technologien wie 3D-Brillen, Power-Walls und Datenhandschuhen erwarten können, die dazu beitragen, Software sichtbarer und begreifbarer zu machen.

Diese Technologie ist außerdem in der Konferenzausstellung zu begutachten. Dort können Sie die einzelnen Elemente begutachten und Experten treffen, die Ihnen zum aktuellen Stand der Technik Rede und Antwort stehen.

Neben diesem Thema zeigt derESE Kongress 2019auch weitere aktuelle wie kommende Trends in der Software-Entwicklung auf. Insgesamt erwarten Sie 117 Vorträge und Seminare. Wer für die aktuellen wie kommenden Herausforderungen an die Software-Entwicklung gerüstet sein will, sollte den ESE Kongress 2019 auf keinen Fall verpassen.

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