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Internet der Dinge SAP will Mietlösungen für das Internet of Things anbieten

| Redakteur: Franz Graser

Der Walldorfer Softwarekonzern plant, seine Abo-Modelle künftig stärker auf das Internet der Dinge auszurichten. SAP will Software liefern, mit der Unternehmen die Abläufe im IoT steuern können.

Ein Ausschnitt aus dem SAP-Datencenter in St. Leon-Rot. Mit seinen Cloud-Computing-Lösungen sieht sich SAP für die Ära des Internet der Dinge gut gerüstet.
Ein Ausschnitt aus dem SAP-Datencenter in St. Leon-Rot. Mit seinen Cloud-Computing-Lösungen sieht sich SAP für die Ära des Internet der Dinge gut gerüstet.
(Bild: SAP )

Mögliche Anwendungsfelder für die SAP-Mietlösungen für das Internet of Things sind die Hausautomatisierung oder die Fertigung. Die zur Miete angebotene Software soll unter anderem über die Cloud zur Verfügung gestellt werden. Ein weiteres Modell ist, dass die Kunden die Software auf Server von SAP auslagern können.

Der Softwarekonzern erzielt derzeit noch einen vergleichsweise kleinen Teil seines Umsatzes mit Cloud-Software. Im laufenden Jahr rechnet SAP mit gut einer Milliarde Euro Cloud-Umsatz bei etwa 17 Milliarden Euro Jahresumsatz. Bis 2017 sollen es drei bis dreieinhalb Milliarden Euro werden. SAP werde in den kommenden Jahren im Cloud-Geschäft zweistellig wachsen, sagte Technikvorstand Bernd Leukert. Im traditionellen Geschäft mit Softwarelizenzen rechne er dagegen lediglich mit einem Wachstum im einstelligen Prozentbereich.

Bis zum Ende des Jahrzehnts will SAP allerdings mehr Umsätze aus neu abgeschlossenen Cloud-Verträgen als aus den herkömmlichen Softwarelizenzen erzielen, sagt der Finanzchef des Konzerns, Luka Mucic.

Mit Material von dpa

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