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Traffic-Analyse Rohde & Schwarz Cybersecurity will vernetzte Autos vor Hackern schützen

| Redakteur: Franz Graser

Vernetzte Fahrzeuge sind attraktive Ziele für Cyberkriminelle. Das IT-Sicherheitsunternehmen Rohde & Schwarz Cybersecurity stellte auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine Lösung vor, die es erlaubt, den Datenverkehr von und zum Auto auf verdächtigen Traffic zu analysieren.

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Die Mobilfunkbetreiber erhoffen sich neue Umsatzpotenziale durch Geschäftsmodelle für den Connected-Car-Markt. Mit so genannten „Global System for Mobile Communication“ (GSM)-Geräten lassen sich Position und Status des Fahrzeugs sowie dessen Bewegungsverhalten verfolgen. Die Plattform empfängt die Daten vom Fahrzeug mittels Gateways.

Die gespeicherten Daten finden zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Over-the-Air-Kundendienste (OTA), nutzungsbedingte Versicherungen oder das Fuhrpark-Management.

Diese Daten sind allerdings bei Hackerangriffen gefährdet: Obwohl der Markt für Automobil-Telematik schnell wächst, haben Besitzer von Connected Cars laut aktueller Studien Bedenken, die vernetzten Dienste ihres Fahrzeugs tatsächlich zu nutzen. 62 Prozent der US-amerikanischen Konsumenten befürchten, dass Autos in der Zukunft leicht gehackt werden könnten (Kelley Blue Book).

Rohde & Schwarz Cybersecurity stellte deshalb auf dem Kongress IT-Sicherheitslösungen vor, die speziell für Internet of Things (IoT)-Umgebungen in der Automobilbranche ausgerichtet sind und hier Schutz bieten. Die Deep Packet Inspection (DPI)-Engine R&S PACE 2 klassifiziert den Datenverkehr bis auf die Ebene einzelner Anwendungen, Protokolle und Absender und lässt sich als Sicherheitskomponente in eine IoT-Telematik-Plattform integrieren.

Betreiber von Telematik-Plattformen können auf diese Weise zum Beispiel Over-the-Air-Kundendienste (OTA-Funktionen) schützen. Unter Einsatz der Next-Generation Firewall R&S Specialized Line, in die die Engine R&S PACE 2 integriert ist, lässt sich auf diese Weise der Datenverkehr auf bestimmte Server bzw. Zeiten beschränken.

Die Deep-Packet-Inspection ermöglicht Entwicklern von Netzwerkkomponenten zudem die Implementierung von Semantic Awareness in Firewalls, Gateways und IoT-Plattformen. Das heißt, dass die Mobilfunkbetreiber eine sichere und verlässliche Plattform bieten können, um die Potenziale der Automobil-Telematik voll zu nutzen.

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