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Richtiger Start mit Azure: Das volle Potenzial der Cloud ausschöpfen

| Autor / Redakteur: Florian Schorer* / Florian Karlstetter

Sieben Schritte für den erfolgreichen Einstieg in Microsoft Azure.
Sieben Schritte für den erfolgreichen Einstieg in Microsoft Azure. (Bild: gemeinfrei (geralt / pixabay) / CC0)

Die IT-Transformation ist in vollem Gange. Kaum ein Unternehmen kann sich ihr entziehen. Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht die Cloud, deren Einführung jedoch sehr komplex ist. Mit der richtigen Strategie können Unternehmen mit Lösungen wie Microsoft Azure das volle Potenzial der Cloud ausschöpfen.

Die Cloud bringt Unternehmen viele Vorteile, denn durch die Auslagerung von Applikationen und Daten sparen sie Kosten und können sich stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren: ihren Kunden einen bestmöglichen Service zu bieten. CIOs sind Vorreiter der Transformation – wenn es ihnen gelingt, die Cloud-Technologien zu verstehen und effektiv zu nutzen, damit das Unternehmen seine strategischen Ziele erreicht.

Allerdings ist der Weg in die Cloud sehr komplex, insbesondere am Anfang. Cloud-Lösungen wie Microsoft Azure erfüllen heute höchste Standards in puncto IT-Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Allerdings sind dies unserer Erfahrung nach nicht die einzigen Punkte, die bei der Wahl hinsichtlich der Cloud-Architektur oder der besten Migrationsstrategie für Applikationen und Daten eine wichtige Rolle spielen.

Mit sieben Schritten in die Cloud

Von der Planung und Budgetierung bis hin zur besten IT-Sicherheitsstrategie – mit diesen bewährten Schritten können Unternehmen die Vorteile von Azure nutzen und gleichzeitig den Fokus auf ihr Kerngeschäft behalten:

1. Nicht mit einer produktiven Applikation beginnen

Da es nicht einfach ist, mit und in der Cloud tätig zu sein, sollten sich Organisationen bei der Einführung die notwendige Zeit lassen. Denn gerade am Anfang gibt es zwangsläufig auch Ausfälle, die völlig normal und nicht zu verhindern sind. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen für ihre ersten Feldtests mit Azure Anwendungen auswählen, die nicht kritisch sind und keine Auswirkungen auf Kunden haben. Am besten wählen Firmen dazu Applikationen, die nicht produktiv eingesetzt werden. Entwicklungs- oder Test-Anwendungen eignen sich am besten für die ersten Versuche. Die Basis für diese Vorgehensweise legen Unternehmen, indem sie alle Anwendungen in „kritisch“ und „weniger kritisch“ einteilen sowie eine Unterscheidung hinsichtlich der Priorität treffen.

2. Unternehmensvorgaben und Compliance beachten

Viele Branchen haben ihre ganz eigenen Vorgaben in Bezug auf Datensicherheit oder den Umgang mit personenbezogenen Daten. Darüber hinaus sind die Anforderungen in den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich. Sie hängen beispielsweise davon ab, ob das Unternehmen an der Börse notiert wird oder in welchem Land es ansässig ist. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, sollten Unternehmen unbedingt Experten hinsichtlich Compliance und Rechtsprechung zu Rate ziehen.

3. Cloud-Ziele festlegen

Die Cloud bringt viele Vorteile – Unternehmen können nicht nur Kosten sparen, sondern auch IT-Dienste schneller und flexibler bereitstellen. Daneben gibt es jedoch eine Vielzahl an weiteren Zielen, die durch die Cloud-Technologie erreicht werden können. Ob Infrastructure-as-a-Service (Iaas), Platform-as-a-Service (PaaS) oder Software-as-a-Service (SaaS) – je nach zuvor definierten Zielen muss eine Organisation die entsprechenden Varianten wählen.

4. Einsparpotenziale berechnen

Dass die Cloud hohe Kosteneinsparpotenziale erbringen kann, ist bekannt. Aber wie hoch sind die möglichen Einsparmöglichkeiten durch Azure tatsächlich? Um das herauszufinden, müssen Unternehmen die Aufwendungen für ihre aktuelle IT-Strategie mit den Ausgaben vergleichen, die durch die Auslagerung der unterschiedlichen Aufgaben wie Backup, CRM oder Dev/Test in die Cloud entstehen. Außerdem sollten Organisationen berücksichtigen, dass ihre eigenen Kapitalaufwendungen mit ziemlicher Sicherheit erheblich ansteigen, wenn sich die Anforderungen an die IT weiter erhöhen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen auch von Vorteilen wie einem schnelleren Ausrollen von Applikationen oder einem geringeren Bedarf an technischem Support.

5. Identitätsstrategie definieren

Im nächsten Schritt müssen Unternehmen festlegen, wie die Nutzer-Authentifizierung in der Cloud realisiert werden soll. Während früher dazu in der Regel Active Directory (AD) verwendet wurde, hat Microsoft mit Azure Active Directory (AAD) einen neuen Mechanismus entwickelt. Beide Lösungen unterscheiden sich in vielen Punkten grundlegend. Um alle bestehenden AD- und Office-365-Anwender in AAD zu überführen und so einen einheitlichen Nutzerpool zu schaffen, bevorzugen die meisten Organisationen einen gemischten Ansatz. Dabei müssen sich Unternehmen zwischen Synchronisierung und Federation entscheiden. Bei einem langsamen Übergang in die Cloud können Unternehmen mit der Synchronisierung starten. Dabei haben Anwender die Möglichkeit, sich mit ihren bestehenden Zugangsdaten einzuwählen. Benötigen Organisationen dann eine höhere Flexibilität, wechseln sie zu Federation.

6. Sicherheitsstrategie festlegen

Anschließend ist die Cloud-Sicherheitsstrategie zu definieren. Hier gibt es die drei Stufen Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffsrechte und Angriffserkennung sowie -abwehr. Der große Vorteil: Azure ist mit den modernsten Sicherheitstechnologien geschützt, erzwingt strikte Regeln für einen sicheren Betrieb und kümmert sich um die meisten Angriffe auf das System. Dennoch müssen Organisationen auch einen eigenen Plan für eine optimale IT-Sicherheit entwickeln, etwa wenn ein externer Nutzer über ein VPN durch eine Firewall geschleust wird. Dann sollte klar definiert sein, ob dieser Vorgang sofort gestoppt oder zunächst beobachtet werden soll.

7. Aufgabe nicht unterschätzen

Florian Schorer, Business Development Consultant DACH bei Rackspace.
Florian Schorer, Business Development Consultant DACH bei Rackspace. (Bild: Rackspace)

Die Implementierung von Azure ist keine leichte Aufgabe und läuft nicht automatisch. Um den Weg reibungslos zu gehen, müssen Unternehmen eine Vielzahl an Einzelaufgaben bewältigen. Diese reichen vom Architekturdesign über die Datenbankadministration bis hin zum Management der Firewall-Regeln und der Kontrolle der Virtuellen Maschinen, um nur einige zu nennen. Erfahrene Managed Service Provider unterstützen Unternehmen beim Management von Azure und können Implementierung und Verwaltung je nach individueller Anforderung wahlweise ganz oder in Teilen übernehmen. So können Organisationen das Risiko von Fehlern minimieren, die Vorteile von Azure schneller nutzen und sich ganz auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren.

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Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Cloudcomputing-Insider.de.

* Florian Schorer, Business Development Consultant DACH bei Rackspace.

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