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Red-Hat-Umfrage zu Microservice-Architekturen

Redakteur: Stephan Augsten

Mit dem aktuellen Stand von Microservice-Strategien hat sich Red Hat im Rahmen einer Studie beschäftigt. Im Fokus standen dabei Vorteile und Herausforderungen der Mikrodienste, zu den Befragten gehörten JBoss-Middleware- sowie OpenShift-Kunden.

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Im Report „The State of Microservices“ zeigen sich auch Herausforderungen bei der Umstellung der Infrastruktur.
Im Report „The State of Microservices“ zeigen sich auch Herausforderungen bei der Umstellung der Infrastruktur.
(Bild: Red Hat)

Der Bericht „The State of Microservices“ von Red Hat basiert auf einer Umfrage aus dem Herbst 2017. Demnach werden Mikrodienste sowohl zur Neuarchitektur bestehender Anwendungen als auch für neue Projekte und Initiativen genutzt. Beide Wege gleichzeitig verfolgen insgesamt 69 Prozent der Befragten.

Auf bestimmte Technologien, Laufzeitumgebungen und Frameworks will sich das Gros der Befragten nicht festlegen, 87 Prozent wollen mehrere Technologien für die Entwicklung von Microservices nutzen oder ziehen dies in Betracht. 45 Prozent der Befragten glauben, dass es von Vorteil ist, „das richtige Werkzeug für die richtige Aufgabe zu verwenden“, anstatt sich einer einzigen Technologie, Runtime oder einem einzigen Framework zu widmen.

Auf die Frage nach den Vorteilen, die Microservices bieten, kristallisierten sich sechs wichtige Vorzüge hervor: Continuous Integration and Deployment (CI / CD, Agilität, bessere Skalierbarkeit, kürzere Time-to-Market, höhere Produktivität der Entwickler sowie einfachere Fehlersuche und Wartung. Ein Drittel der Befragten verbuchte entsprechende Erfolge bereits nach zwei bis sechs Monaten.

Red Hat weist allerdings auch darauf hin, dass die Implementierung von Mikrodiensten nicht alle Software- und Unternehmensprobleme lösen kann, sondern eigene Herausforderungen mitbrignen kann. Hierzu zählen das Microservice Management, ihre Diagnose und Überwachung sowie zu investierende Zeit und Ressourcen.

Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, ergriffen die Arbeitgeber der Studienteilnehmer vornehmlich Maßnahmen:

  • Entwicklung und Implementierung hauseigener Microservice-Tools
  • Reorganisation
  • Zusammenarbeit mit oder Beratung durch Fachspezialisten des Anbieters
  • Kauf oder Nutzung einer Microservice-Plattform bzw. -Lösung

Weitere Informationen zur Studie „The State of Microservices“ finden sich im Blog von Red Hat.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Dev-Insider.de.

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