Application Lifecycle Management

PTC: „Wir müssen ganz tief in das Thema Software eintauchen“

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Webinar: Qualität absichern, Risiken bewerten

Mit der Kombination aus PTC Integrity und FMEA (Failure Mode Effect Analysis) fließen Qualitätskriterien und Risikobewertungen frühestmöglich in den Entwicklungsprozess ein. Die FMEA-Funktionalität der PTC-Module Windchill Quality Solutions (WQS) ordnet Fehler den Anforderungen zu, um sie rechtzeitig zu bewerten und entsprechende Aktionen abzuleiten. Die technische Produktentwicklung kann prozessual sowie durch die Verwaltung von Nachweispflichten (z. B. Gefahrenanalyse, Sicherheitskonzept) nach ISO 26262 erfolgen. Aus Sicht der Qualiätssicherung unterstützen hier Fehlerbaum- und typische Risikoanalysen den Datenaustausch von PTC WQS und PTC Integrity über Systemgrenzen hinweg. Das Beispiel zeigt, wie bisher weitgehend getrennte Prozesswelten zusammenwachsen und so erheblichen Mehrwert bringen können.

Mehr erfahren Sie im kostenlosen Webinar „Qualität absichern, Risiken bewerten“ am 7. März ab 15:00 Uhr. Anmeldung: www.elektronikpraxis.de/lernen.

Integration mit Electronic-CAD-Werkzeugen

Spielt Electronic CAD für Sie eine Rolle?

Wir haben natürlich Integrationen zu Mentor Graphics, Zuken und Cadence und anderen Tool-Herstellern aus dem ECAD-Umfeld, um sie in die physikalische Welt von PLM zu integrieren. Das bedeutet Schemata, Layouts und Stücklisten, Netzlisten und dergleichen zu verwalten. Wir verfügen über umfangreiche Fähigkeiten zur Visualisierung, um 3-D-Ansichten der Boards zu erzeugen.

Aber wenn man Software entwickelt, entwickelt man für ein ganz spezifisches Ziel. Elektroniker und Softwareentwickler brauchen einen ganz engen Kontakt.

Ja. Man muss sicherstellen, dass Änderungen über unterschiedliche Engineering-Disziplinen orchestriert werden, Wenn es also beim Prozessortyp oder der Speicher-Architektur Änderungen gibt und sich die Speicher-Ressourcen für eine bestimmte Komponente verkleinern, dann muss das über verschiedene Engineering-Disziplinen sichtbar sein.

In der Automobilindustrie haben wir es ja mit einer verteilten Architektur mit vielen unterschiedlichen CPUs zu tun. Und unsere Kunden versuchen nicht nur zu verstehen, wie man Software für eine bestimmte Architektur schreibt, sondern auch, wie man die Softwarekomponenten am besten verteilt. Daraus entsteht eine ganze Reihe von Problemen. Man braucht also ein Disziplin-übergreifendes Änderungsmanagement für Elektronik und Software. Das gilt aber auch für die mechanische Hardware.

Es ist noch nicht lange her, da entschieden selbst bei Premium-Automarken die Einkäufer kurz vor der Markteinführung, einen anderen Prozessor als im Prototyp zu beschaffen, nur weil er billiger war.Die Folgen für die Softwareentwickler kann man sich ausmalen.

Das lässt sich durch genaue Vorgaben im Anforderungsmanagement und im Requirements Engineering lösen. Wenn eine Spezifikation eher locker ist, kann es schon passieren, dass im Einkauf eine sehr späte Entscheidung getroffen wird.

Aber wenn wenn das Anforderungsmanagement auch die Beschaffung einschließt und den Lieferanten einbezieht, dann wird auch das ein immer kollaborativerer Vorgang. Dann passiert es hoffentlich nicht mehr, dass irgendein Erbsenzähler eine einsame Entscheidung trifft. Wir sehen heute, dass die Beschaffungsleute, die mit dem Einkauf strategischer Komponenten betraut sind, sehr viel früher im Prozess hinzugezogen werden. Sie sind Teil des Engineering-Teams und verstehen die Ingenieure. Sie bleiben nicht mehr in der Einkaufsabteilung und versuchen nicht mehr, unabhängig von den Entwicklern die besten Deals auszuhandeln.

Über PTC

Unter dem Motto „Product & Service Advantage“ unterstützt PTC (Nasdaq: PMTC) Fertigungsunternehmen dabei, aus ihren Produkten und ihrem Wartungsgeschäft nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dafür bietet PTC ein breites Spektrum von industriespezifischen Lösungen an, die die Prozesse des gesamten Produktlebenszyklus‘ vom Engineering über die Softwareentwicklung und die Zulieferkette bis hin zum Service im After-Market umspannen.

Die PTC-Lösungen bedienen die folgenden fünf Sektoren:

  • Computer Aided Design (CAD) mit PTC Creo®
  • Produkt-Lebenszyklus-Management (PLM) / Systems Engineering mit PTC Windchill®
  • Applikations-Lebenszyklus-Management (ALM) / Systems Engineering mit PTC Integrity®
  • Service-Lebenszyklus-Management (SLM) mit PTC Windchill®/PTC Arbortext® und
  • Supply Chain Management (SCM) mit PTC Windchill®/PTC FlexPLM®

PTC wurde 1985 in den USA gegründet und beschäftigt inzwischen rund 6.000 Experten rund um den Globus. Mit über 27.000 Kunden erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar (per 30. Sept. 2012). Dabei nimmt Europa mit 40 Prozent Umsatzanteil eine zentrale Rolle in der Unternehmensstrategie ein. Zu den Kernbranchen von PTC zählen die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, die Luft- und Raumfahrtindustrie, die High-Tech- und Elektronikindustrie, der Einzelhandel und die Medizingeräteindustrie. Mehr über PTC unter www.ptc.com

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