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Produktionsmanagement Mobile Lösung gesucht, die in Echtzeit mit SAP kommuniziert

Redakteur: Margit Kuther

Stahlprofil-Hersteller Mannstaedt lagerte seine Fertigwaren in der Produktionshalle. Die Mitarbeiter waren voll in die Kommissioniertätigkeit eingebunden, der Produktionsprozess behindert. Eine Lösung musste gefunden werden.

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Im neuen Logistikzentrum: Herr Bresik (links), Eilersconsulting, und Herr Henrichmann, Mannstaedt
Im neuen Logistikzentrum: Herr Bresik (links), Eilersconsulting, und Herr Henrichmann, Mannstaedt
(Bild: Mannstaedt)

Bisher lagerte Mannstaedt seine Fertigwaren in der Produktionshalle. Den Versand der Fertigmaterialien wickelte der Stahlprofil-Hersteller durch manuelle Eingabe in SAP über das Modul SD ab.

Die Mitarbeiter in der Versandabteilung erhielten die Kommissionier-Anweisung zugesandt. Sie tippten die jeweilige Auftrags-Nr. in SAP ein und erzeugten somit Versandetiketten, die sie anschließend auf die kommissionierten Bunde klebten.

Diese Vorgehensweise war sehr umständlich und zeitintensiv. Die Mitarbeiter waren voll in die Kommissioniertätigkeit eingebunden. Viele Tätigkeiten führten die Mitarbeiter manuell aus. In der Produktion herrschte Platzmangel, es war unübersichtlich und zudem behinderten die Abläufe den Produktionsprozess. Auch gab es bisher keine Lagerplatzverwaltung.

Anforderungen und Prozessdefinition

Mannstaedt entschied sich, in dem neuen Logistikzentrum das SAP-Modul WM (Warehousemanagement) einzuführen. Daher suchten sie nach einer mobilen Lösung, die in Echtzeit mit SAP kommuniziert. Die SAP-Standard-Prozesse sollten für die Mitarbeiter möglichst einfach bedienbar gemacht werden.

Im Vordergrund stand dabei, dass die Scanner-Software stabil läuft und auch bei SAP-Ausfall verfügbar ist. Sie sollte Prozesse auf dem Scanner abbilden und zudem möglichst einfach und selbsterklärend sein.

Besonderen Wert legte das Unternehmen auch auf die On-/Offline-Fähigkeit der Softwarelösung. Da nicht alle Bereiche im Werk mit WLAN abgedeckt sind, muss die Lösung auch dann weiter funktionieren, wenn sich z. B. ein Staplerfahrer gerade außerhalb des Hot-Spot-Bereiches befindet.

Eine weitere Anforderung lag in der Möglichkeit, die Lösung nachträglich um RFID zu erweitern. Schließlich spielte noch die virtuelle Maschinenfähigkeit der Middleware eine Rolle. Insgesamt sollten die Prozesse und Abläufe optimiert, d. h. verbessert, vereinfacht, verschlankt und beschleunigt werden.

Entscheidung für MembrainPAS

Im Rahmen einer Besichtigung bei einem Referenzkunden der Membrain GmbH konnte Mannstaedt die mobile Datenerfassung mit MembrainPAS in der Praxis sehen.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten der Membrain-Lösung war, dass sie stabil und funktional ist, die Handhabung einfach und alle Scannertypen verwendbar sind. Zudem kommuniziert die Lösung in Echtzeit mit dem SAP-System und ist erweiterbar für neue Prozesse.

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