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Starterkits

Mal schnell eine Idee umsetzen...

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Da das FM0+ Board direkt über USB versorgt wird, sind die 5 V über den USB-Port des PCs schon vorhanden. Mittels eines Jumpers kann entschieden werden, ob der FM0+ mit 5 oder 3,3 V versorgt werden soll. Der Regler für die 3,3 V ist bereits auf dem Board verbaut und wird auch für die Erzeugung der USB-Spannung des Debuggers verwendet. Dem Benutzer ist somit eine große Freiheit bei der Wahl externer Komponenten gegeben, dies lässt ihn den FM0+ in verschiedensten Anwendungen sinnvoll einsetzen.

Software, hardwarenah oder abstrahiert

Für die ersten Schritte in der Software stehen zwei verschiedene Wege zur Verfügung:

Bildergalerie

Man kann klassisch sehr hardwarenah programmieren, sich also in die Registerstruktur einarbeiten und die notwendigen Abläufe für die einzelnen Peripherien verwenden. Um das zu erleichtern, stehen verschiedene Beispiele für die Programmierung der einzelnen Schnittstellen des FM0+ zur Verfügung.

Man kann allerdings auch auf einer API aufbauen und abstrakter, ohne tiefe Einarbeitung in die Register und sonstigen Eigenheiten der einzelnen Funktionen des FM0+ loslegen. Spansion bietet hierfür eine PDL (Peripheral Driver Library). Diese vereinfacht die Konfiguration der einzelnen Komponenten, bietet API-Aufrufe sowie Interrupt Callbacks und unterstützt alle Peripherieeinheiten des FM0+. Auch für die PDL-basierte Programmierung stehen entsprechende Beispiele zur Verfügung.

Die FM-Mikrocontroller: skalierbar von FM0+ bis FM4

Wer die ersten Schritte mit dem FM0+ Ideen-Board hinter sich gebracht hat und mehr Funktionalität, mehr Speicher oder einfach höhere Performance sucht, für den hat die FM-Familie von Spansion auch auf Cortex-M3- oder Cortex-M4F-Basis noch einiges zu bieten. Bausteine mit Schnittstellen wie USB (Device und Host), CAN, CAN-FD, Ethernet (bis zu zwei Kanäle in einer MCU) sowie bis zu 2 MByte integriertem Flash stehen zur Verfügung.

Von Low Power (FM3) bis High Performance (FM4 mit 200 MHz, FPU und DSP) spannt sich ein weites Feld an Mikrocontrollern auf. Zählt man alle möglichen Kombinationen zusammen, kommt man bei Spansion auf über 700 Derivate und somit auf eines der größten und differenziertesten Angebote in der ARM Cortex-M-Welt. Wer schon auf dem FM0+ Ideen-Board mit der PDL (Peripheral Driver Library) programmiert hat, wird sich auch bei den FM4 High-Performance-Derivaten sofort heimisch fühlen; Skalierbarkeit ist innerhalb der FM-Familie weitestgehend geboten.

Um den Anwender schneller an sein Ziel zu bringen, bietet Spansion um die FM-Familie herum spezifische und kostenlose Lösungspakete an.

Intelligente Lösungspakete führen schneller ans Ziel

  • FMtouch bietet kapazitive Touch-Unterstützung (Buttons, Slider, Scroll Wheels, Touch Pads) für alle FM-MCUs von FM0+ bis FM4 und nutzt spezifische Funktionen der verbauten A/D-Wandler mit einem zum Patent angemeldeten Verfahren, um Benutzern eine besonders hohe Empfindlichkeit und Störsicherheit zu bieten. Die Parametrisierung der eigenen Touch-Komponenten erfolgt hierbei mittels einer speziellen PC-Software.
  • FMconnect bietet die verschiedensten Komponenten für die Kommunikation mittels USB, Ethernet und CAN. Auch hier reicht die Unterstützung von Softwarebeispielen über spezielle PC-Software wie den USB-Wizard bis hin zu spezifischen Starterkits, z.B. für Ethernet basierte Feldbusse.
  • FMinverter vereinfacht die Ansteuerung verschiedenster 3-Phasen-Motoren, auch anwendungsspezifische Softwarekomponenten sind verfügbar (z.B. für Belüftungsanwendungen oder Weiße Ware). Eine Kleinspannungsendstufe haben Spansions Ingenieure ebenfalls vorbereitet.
  • FMsafety stellt verschiedene Bibliotheken zum Erreichen der üblichen Standards für funktionale Sicherheit (IEC60730 Class B, IEC61508 SIL2) zur Verfügung. Diese nutzen die integrierte Hardware der FM-Controller und vereinfachen notwendige Zertifizierungen.
  • FMcolor ermöglicht die Ansteuerung von TFT-Farbdisplays mit FM3-/FM4-MCUs, ohne dass sich der Anwender um ein aufwändiges Timing der Steuersignale kümmern müsste. Auch FMcolor bietet eine PC-Anwendung, den TFT-Wizard. Dieser Ermöglicht das Erstellen einfacher Szenerien am PC (inkl. Import von animierten GIF-Dateien) und erzeugt den entsprechenden Code für die FM-Controller.

Wer noch mehr Zeit sparen möchte oder muss, dem seien die entsprechenden Lehrgänge bei Spansion in Langen bei Frankfurt ans Herz gelegt, dort erhält man geballtes Wissen direkt von Spansions Applikationsingenieuren. Professionellen Distributions-Support gibt es dann über den Vertragspartner GLYN. Der Distributor bietet u.a. auch weitere Schnittstellen-, Adapter- und Evaluierungsboards für die Spansion-Mikrocontroller an, z.B. für das EVE-Grafikcontroller-Konzept von FTDI.

* Wolf Fronauer ist Manager Industrial Marketing and Application in der MCU & Analog Business Group bei Spansion;

* Manuel Schreiner ist Applications Engineer in der MCU & Analog Business Group bei Spansion;

* Marco Jung ist Produktmanager für Spansion beim Distributor GLYN.

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