Klassisch, agil, und dann? – Teil 1

Klassische Ansätze im Requirements Engineering

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Kritik am klassischen RE

Die Ansprüche des klassischen Requirements Engineering sind sehr idealistisch und perfektionistisch. In der Realität ist es normal, dass im Requirements Engineering Personen nur die aus ihrer Sicht relevanten Informationen dokumentieren und sich sehr viel Kontextwissen nur im Kopf befindet. Es ist also unmöglich, exakte, eindeutige, korrekte und vollständige Anforderungen zu schreiben.

Es wird angenommen, dass die Anforderungen vor Beginn der Programmierung eingefroren werden können, also im Laufe der Softwareentwicklung nicht mehr verändert werden.

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Wenn der Entwickler die Anforderungen liest, versteht er häufig etwas anderes als der Requirements Engineering Spezialist gemeint hat. Beide leben in unterschiedlichen Kontexten und haben unterschiedliche Vorkenntnisse/Erfahrungen. Kunden/Benutzer können ohne funktionierenden Prototyp häufig nicht sagen, was sie brauchen.

Deshalb ist es wichtig, dass das Requirements Engineering bis zum Abschluss der User Acceptance Tests die Softwareentwicklung begleitet, dass iterativ gearbeitet wird und Änderungen jederzeit möglich sind.

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