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Management

Keine Bauchlandung mit virtuellen Teams!

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Welche Fehler gibt’s regelmäßig mit Virtuellen Teams?

Fangen wir mit den Fehlern an. Weil wir Menschen oft von etwas Vorhandenen auf das Neue oder Fremde schließen, tappen wir in eine Falle. Wir nehmen an, dass etwas nur, weil es ähnlich heißt, z.B. „virtuelles Team“, auch so funktioniert, wie ein normales Team. So läuft’s aber leider nicht. Beim Arbeiten mit Virtuellen Teams gibt es typische Fehler:

  • Kein Vertrauen – weder in Personen noch in Leistungen
  • Unpassende Werkzeuge für das virtuelle Arbeiten
  • Vernachlässigtes Team-Building
  • Reisebudget zu schmal
  • Unpassende Prozesse
  • Fehlende Anleitung und Betreuung
  • Holpriger Start

Teilt man das auf, dann gibt es klassische Fehlerpunkte bei: Tools, Kommunikation, Ich&Wir, Prozesse, Führung und Ursprung.

Wie gehst Du damit um?

Grundsätzlich gibt es keine Regeln wie man Virtuelle Teams „macht“ oder damit umgeht. Aber natürlich kann man einen Leitfaden oder „Best Practices“ benutzen. Bei meiner Arbeit mit Virtuellen Teams sind mir Strukturen und Muster aufgefallen, die eher und schneller zum Erfolg führen. Ziele tatsächlich erreicht werden und verteilte Teams hervorragende Resultat erbringen.

Daraus habe ich eine einfache Methode entwickelt, die auf 5 Schritten basiert:

  • 1. Bereite vor: Lerne viel. Bereite Dich auf die neue Situation vor. Aber übertreibe es nicht. Kläre wichtige Fragen über Ziele, Umfang, zeitlicher Rahmen, Absicht und politische Hintergründe. Am Ende bist Du bereit zum Start.
  • 2. Und los geht‘s: Lege die Basis für den Erfolg. Du bekommst keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Schaffe Vertrauen. Finde Balance.
  • 3. Es läuft: Neue Prozesse und Strukturen müssen funktionieren. Schaffe Toleranz und Verständnis. Bleib fokussiert.
  • 4. Verbessere Euch: Räumt die Hindernisse weg. Klärt euer Selbstverständnis. Lernt voneinander und miteinander. Verbessert euch, eure Prozesse und erreicht eure Ziele.
  • 5. Geh raus: Alles hat ein Ende. Übergib den Staffelstab. Bleib mit dem Team verbunden. Sei Mentor und Coach.

Wenn Du auf diese fünf Schritte aus einer etwas anderen Perspektive schaust, dann sind das alles wichtige Bestandteile der Führung von Teams, die man Face-to-Face machen würde. Generell bin ich davon überzeugt, dass ein guter Team-Leader auch ein guter Leader für ein Virtuelles Team werden kann. Wenn er dann die besonderen Herausforderungen der virtuellen Arbeitsweise gemeistert hat.

Und hier liegt das große Missverständnis. Es sieht alles so ähnlich aus. Ein Team etablieren? Ein Team leiten und zum Erfolg führen? Kein Problem! Schon dutzende Male gemacht. Virtuell? Kann nicht so schwer sein. Und dann – Fehlschlag! Die Lage falsch eingeschätzt. Den Aufwand unterschätzt. Das Resultat überschätzt.

Aber wie kommt man doch zum Erfolg?

Und wie geht das jetzt ganz konkret?

Natürlich kann man das alles selbst ausprobieren. Seinen eigenen Weg suchen. Kein Problem. Dauert vielleicht länger und kostet mehr. Aber wenn man die Zeit und das Geld hat – warum auch nicht.

Wer das aber nicht hat, dem lege ich die obige 5-Schritte-Methode ans Herz. In meiner Session erkläre ich, wie die fünf Schritte im Detail funktionieren.

* Georg Lohrer ist Software Ingenieur und Troubleshooter für Projekte in der Embedded Welt. Er rettet anspruchsvolle technische Projekte und hat mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Embedded Systemen. Seit mehr als 10 Jahren leitet und betreut er virtuelle Teams.

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