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IT-Prognosen 2018: Neue Herausforderungen bei IoT, Security und KI

| Autor / Redakteur: Leon Adato und Patrick Hubbard / Andreas Donner

Edge Computing und IoT, Security sowie KI und maschinelles Lernen werden 2018 im Fokus stehen.
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Edge Computing und IoT, Security sowie KI und maschinelles Lernen werden 2018 im Fokus stehen. (Bild: © – Pixtum – iStock)

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Im Jahr 2018 werden anspruchsvolle IoT-Anwendungen die Grenzen der Datenverarbeitung weiter verschieben und IT-Sicherheitsforscher verstärkt selbst ins Visier geraten. Außerdem wird man maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz mit weniger Skepsis begegnen.

Für IT-Experten werden die Herausforderungen auch im neuen Jahr nicht abnehmen. So werden sich Edge Computing und IoT weiterentwickeln, deren Wachstum aber durch das „Henne-Ei-Problem“ eingeschränkt. IT-Sicherheitsforscher laufen Gefahr, im Cyberkrieg zur neuen Zielscheibe zu werden. Außerdem werden zunehmend Fähigkeiten in den Bereichen KI und Automatisierung gefordert sein.

Edge Computing und IoT

Das Konzept, die Verarbeitung an den äußeren Rand des Netzwerks („Edge“) zu verlagern, existiert schon seit Langem. Heute gibt es allerdings Milliarden Geräte, die Daten erzeugen, und ebenso viele Benutzer, die sich von einem Moment auf den anderen miteinander verbinden können. Aus diesen beiden Entwicklungen heraus entsteht ein Bedarf an Verarbeitungs- und Netzwerktechnologie zwischen Geräten und dem Zentralsystem.

Dementsprechend stellt sich die Frage, ob Edge Computing im Jahr 2018 das Wachstum des IoT vorantreiben oder ob das IoT als Impulsgeber für das Edge fungieren wird. Es stimmt, dass Edge Computing erst produktiver werden muss, bevor Technologien wie erweiterte und virtuelle Realität Einzug in den Alltag halten, künstliche Intelligenz (KI) allgegenwärtig wird, selbstfahrende Fahrzeuge zum Standard werden und Netflix Hunderte Millionen Abonnements verzeichnen wird.

Es ist ganz eindeutig – Technologie ist überall. Daher ist zu erwarten, dass die Grenzen der Datenverarbeitung im Jahr 2018 noch weiter ausgeweitet werden, um die Anforderungen anspruchsvoller IoT-Anwendungen zu erfüllen. Edge wird die Fähigkeit entwickeln, lokal verarbeitete Umgebungsdaten zu ermöglichen und die Geschwindigkeit bereitzustellen, die für bandbreitenintensive Inhalte wie Video-Streaming erforderlich sind. Außerdem muss Edge die Möglichkeit bieten, Daten an ihrer Quelle zu priorisieren und zu analysieren sowie Entscheidungen in Echtzeit zu ermöglichen, z.B. solche, die für das autonome Fahren erforderlich sind.

Gleichzeitig kann es sein, dass die IoT-Branche nach jahrelangen Beschwerden von IT-Sicherheitsexperten (und einigen Beinahe-IoT-Katastrophen) im neuen Jahr endlich die Sicherheit dieser Geräte in den Mittelpunkt stellt und IoT-Systeme baut, die Unternehmen mit einem guten Gefühl implementieren. 2018 erleben wir möglicherweise eine Ausbreitung geschäftsrelevanter IoT-Geräte, die durch IoT-Verwaltungswerkzeuge wie die AWS-IoT-Plattform unterstützt und begünstigt werden.

Ob nun die Henne oder das Ei zuerst da war, ist völlig unerheblich. Dasselbe gilt auch für die verflochtene Beziehung zwischen Edge und IoT, denn weder das eine noch das andere kann ohne Weiteres als Hauptwachstumstreiber für verteilte Systeme identifiziert werden. Ist Direktheit wichtiger als Zentralisierung? Sind Kosten wichtiger als Flexibilität? Wenn man bedenkt, dass die führenden Vordenker der Branche das Aufkommen des Edges mit den Anfängen der Cloud vergleichen, kann dasselbe letztlich auch mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Edge Computing behauptet werden. Mit der Entstehung neuer Technologien und Anwendungsfälle verändern sich auch die Funktionen. Umgekehrt tragen auch die Edge-Funktionen zur Entstehung neuer Technologien und Anwendungsfälle bei.

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