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Ist D besser als C oder C++?

| Redakteur: Johann Wiesböck

Andreas Sczepansky, QA Systems: „Für uns ist die DConf Mittel und Weg, selber über den Tellerrand unserer Programmiersprachen hinauszuschauen und unseren Partnern einen solchen Blick zu ermöglichen.“
Andreas Sczepansky, QA Systems: „Für uns ist die DConf Mittel und Weg, selber über den Tellerrand unserer Programmiersprachen hinauszuschauen und unseren Partnern einen solchen Blick zu ermöglichen.“ (Bild: QA Systems)

QA Systems, Spezialist für Softwaretest, ist Gastgeber der DConf Anfang Mai in München. Dort sprechen hochkarätige Referenten über die Stärken und Möglichkeiten der Programmiersprache D.

Die Programmiersprache D ist eine von Walter Bright entwickelte Sprache mit objektorientierten, imperativen sowie deklarativen Sprachelementen. D übernimmt die meisten Sprachmittel der Sprache C, verzichtet im Gegensatz zu C++ aber auf die Kompatibilität dazu. Dadurch soll die Übernahme von Entwurfsnachteilen vermieden werden. Durch ABI-Kompatibilität sind aber trotzdem alle in C geschriebenen Programme und Bibliotheken nutzbar. Der Aufruf von C++-Code unterliegt dagegen gewissen Einschränkungen.

Die nächste D-Conference findet vom 2. bis 5. Mai 2018 in München statt und versammelt die weltweite Community der D-Programmierer. Gastgeber in diesem Jahr ist QA Systems. Neben den traditionellen Sprechern, Walter Bright und Andrei Alexandrescu, ist diesmal auch Martin Odersky der Einladung als Hauptredner gefolgt. Der Schöpfer der Programmiersprache Scala wird den dritten Konferenztag eröffnen.

An drei Tagen zeigen die Besten ihres Fachs, was die Programmiersprache D heute leisten kann. Unter den Referenten sind Mario Kröplin und Stefan Rohe von Funkwerk, Kai Nacke und Jean-Louis Leroy. Am vierten Tag findet ein Hackaton als ganztägiges Event statt. Hier können D-Programmierer gemeinsam diskutieren, Software-Bugs eliminieren und die Programmiersprache verbessern.

Die DConf 2018 richtet sich nicht nur an D-Entwickler, sondern auch an Programmierer, die diese Programmiersprache kennenlernen und sich mit ihr auseinandersetzen wollen.

„Unsere Welt ist eigentlich C und C++“, so Andreas Sczepansky, Geschäftsführer von QA Systems. „Für uns ist die DConf aber ein Mittel und Weg, selber über den Tellerrand unserer Programmiersprachen hinauszuschauen und unseren Kunden und Partnern einen solchen Blick zu ermöglichen.“

Das Programm der DConf findet sich auf www.dconf.org. Dort ist auch die Registrierung möglich. Die einzelnen Tage beginnen jeweils mit einem Frühstück um 9 Uhr und enden gegen 18:30 Uhr. Die Kosten betragen USD 400 für alle vier Tage. Besucher der DConf im vergangenen Jahr erhalten einen Rabatt von 15 Prozent.

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