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Programmierwettbewerb „Make with Ada“ ist gestartet

| Redakteur: Franz Graser

Die britische Mathematikerin Ada Countess of Lovelace gilt als erste Programmiererin der Weltgeschichte, da sie den ersten Algorithmus für Charles Babbages „Analytical Engine“ entwarf. Die Programmiersprache Ada ist nach ihr benannt.
Die britische Mathematikerin Ada Countess of Lovelace gilt als erste Programmiererin der Weltgeschichte, da sie den ersten Algorithmus für Charles Babbages „Analytical Engine“ entwarf. Die Programmiersprache Ada ist nach ihr benannt. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Bis zu 5.000 Euro können Entwickler von eingebetteter Software im Programmierwettbewerb „Make with Ada“ gewinnen. Mit dem zum zweiten Mal ausgelobten Wettbewerb demonstriert AdaCore die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Systemen, die mit der Programmiersprache Ada entwickelt wurden.

AdaCore hat zum zweiten Mal seinen Programmierwettbewerb "Make with Ada" gestartet. Das Unternehmen will die Embedded Software Community damit zum verstärkten Einsatz der Programmiersprachen Ada und SPARK motivieren. Bis zum 15. September 2017 können Softwareentwickler mit Code, der mit diesen Sprachen erstellt wurde, Preise im Wert von insgesamt 8.000 Euro gewinnen. Interessenten können sich für den Wettbewerb unter www.makewithada.org anmelden.

Die in den 70-er Jahren entworfene Programmiersprache Ada ist stark von Pascal beeinflusst. Ein strenges Typsystem und strenge Compilerprüfungen erlauben es, zahlreiche Programmierfehler bereits beim Kompilieren auszusieben. Darüber hinaus ist der Code vergleichsweise gut lesbar. Die Entwicklung der Sprache wurde in den siebziger und achtziger Jahren unter anderem vom US-Verteidigungsministerium gefördert. Sie wird unter anderem für Projekte im Luft- und Raumfahrtsektor verwendet.

Der Programmierwettbewerb steht Einzelpersonen und Teams mit bis zu vier Mitgliedern offen. Das Ziel ist, ein Embedded-Software-Projekt zu entwerfen und zu implementieren, bei dem Ada beziehungsweise deren Derivat SPARK als hauptsächliche Programmiersprache verwendet wird. Die Teilnehmer müssen nachweisen, dass ihr System den Anforderungen entspricht und mit fundierten Software-Engineering-Methoden entwickelt wurde. Die Preisträger werden im Oktober 2017 bekannt gegeben.

Die Preise werden an Projekte vergeben, die den allgemeinen Kriterien der Software-Zuverlässigkeit, Offenheit, Zusammenarbeit und Kreativität am besten gerecht werden.

  • Erster Preis: 5.000 Euro
  • Zweiter Preis: 2.000 Euro
  • Dritter Preis: 1.000 Euro

Außerdem erhält der im Finale bestplatzierte Student einen Printrbot Portable 3D Printer. Die Teilnehmer müssen bei der Anmeldung einen Studentenausweis vorlegen, um sich für diesen Preis zu qualifizieren, entsprechend den Wettbewerbsbedingungen unter http://makewithada.org/terms. Ein von einem Studierenden eingereichtes Projekt kann natürlich sowohl den Studentenpreis als auch einen der Geldpreise erhalten.

Die Jury umfasst namhafte Experten für Embedded-Systeme: Jack Ganssle, Principal Consultant bei The Ganssle Group; William Wong, Technical Editor bei Penton Media; Richard Nass, Embedded and IoT Franchise Brand Director bei OpenSystems Media und Cyrille Comar, President von AdaCore. Der Jury gehört außerdem Stephane Carrez an, Software Engineer bei Bouygues Telecom und Preisträger im „Make with Ada“-Wettbewerb des Vorjahres.

Weitere Informationen über Ada und SPARK, sowie Links zu kostenlosen Ressourcen und Anleitungen zum Download der GNAT-GPL-Edition für Bare Board ARM, stehen zur Verfügung unter http://makewithada.org/getting-started.

„Der Wettbewerb ist eine spannende Gelegenheit für Entwickler, die Ada- oder SPARK-Technologien auszuprobieren und ihre Programmierkenntnisse aber auch ihre Phantasie zu demonstrieren“, erklärt Fabien Chouteau, Software Engineer bei AdaCore. „Ada und SPARK sind bekannt für ihren erfolgreichen Einsatz in großen, langlebigen Systemen, aber man kann diese Sprachen und die AdaCore-Tools für jede Software verwenden, die in Ressourcen-beschränkten Embedded-Umgebungen laufen muss.“

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