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In 5 Schritten zum optimalen Designtool

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Schritt 3: Unterstützung gängiger Funktionen

Ist ein Software-Paket auf seine Bedienungsfreundlichkeit hin untersucht, sollte als nächstes überprüft werden, welche Unterstützung es für die benötigten Funktionalitäten bietet. Dabei kann es um den Support für ein bestimmtes Echtzeit-Betriebssystem (RTOS) und um die Unterstützung für Kommunikations-Hardware und -Software wie USB, TCP/IP oder Bluetooth gehen.

Sollten die Designs diese Funktionalität erfordern, die anvisierte Embedded-Design-Software aber keine Unterstützung dafür bieten, wird man viel Zeit und Geld in die Ausarbeitung eigener Lösungen investieren müssen.

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Ein weiteres Feature, das für die Applikation wichtig sein kann, ist die Unterstützung für Funktionssicherheits-Standards wie ISO 26262, welche Leitlinien für die Qualifikation von Software-Tools bereithält. Wenn dies von Bedeutung ist, sollte man Ausschau nach einem Tool halten, das die Qualifikationsmethoden „Increased Confidence from Use“ und „Validation of the Software Tool“ unterstützt.

Schritt 4: Rasche Fehlersuche mittels Debugger

Keiner kann auf Anhieb perfekte Software entwickeln – besonders dann nicht, wenn es sich um eine der heute üblichen, komplexen Hochleistungs-Applikationen handelt.

Daraus folgt, dass die Entwickler viel Aufwand in die Fehlersuche in ihrer Applikation stecken müssen. Sie verbringen deshalb viel Arbeitszeit mit dem Debugger, dessen Funktionsumfang und Geschwindigkeit somit einen großen Einfluss auf die Markteinführungszeit hat.

Auf folgende Funktionen sollten Sie achten:

  • Mehrere Informationsfenster, mittels derer man Variablen, den Speicher und den Stack im Blick behalten kann.
  • Komplexe Breakpoints, mit denen die Programmausführung abhängig vom Befehls- oder Zykluszähler oder zeitgesteuert angehalten werden kann.
  • Möglichkeit zum Abspeichern und Wiederherstellen von Speicherinhalten, um das System in einen bestimmten Zustand zurückzuversetzen.

Schritt 5: Umfassender, tiefgehender Support

Abschließend sollten man überprüfen, welche Art technischer Unterstützung ein bestimmtes Unternehmen zu leisten vermag. Hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Einige bieten Support nur in Online-Foren oder per E-Mail an.

Zweifellos bekommt man auch über diese Kanäle die erforderlichen Antworten, nur kann es auf diesem Weg einige Zeit dauern. Wir empfehlen stattdessen die Entscheidung für einen Anbieter, der gute technische Unterstützung bietet und zudem die Möglichkeit, den Support bereits während der Testphase in Anspruch zu nehmen.

Zu empfehlen ist, eine Support-Anfrage abzuschicken und zu warten, was passiert. Embedded-Design-Software von einem Anbieter mit gutem technischen Support zu erwerben, muss nicht teurer sein. Zudem zahlt es sich aus, sobald man in eine Situation gerät, in der man auf diese Unterstützung angewiesen ist.

Die Wahl der richtigen Embedded-Software-Entwicklungswerkzeuge und des richtigen Tool-Anbieters kann eine Herausforderung bedeuten. Beachtet man aber die obigen Schritte, wird man bei der Entwicklung von Embedded-Software-Applikationen mehr Erfolg haben.

* Mats Petterson ist Senior Embedded Field Application Engineers bei Altium America

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