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Nützliche Helfer In 5 Schritten zum optimalen Designtool

| Autor / Redakteur: Mats Petterson / Margit Kuther

Der Entwickler, der das für seine Applikation ideale Werkzeug hat, ist dem Mitbewerb einen Schritt voraus. Die folgenden Tipps helfen, das jeweils passende Tool zu finden.

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Emedded Software: Der Entwickler benötigt Tools, die bei der schnellen und effizienten Entwicklung der Software helfen und dabei keine Hindernisse in den Weg legen.
Emedded Software: Der Entwickler benötigt Tools, die bei der schnellen und effizienten Entwicklung der Software helfen und dabei keine Hindernisse in den Weg legen.
(Bild: Altium)

Egal, in welcher Branche man tätig ist, der Wettbewerb ist hart. Wer Embedded-Software entwickelt, muss diese Arbeit nicht nur schneller, sondern auch effektiver als je zuvor erledigen.

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Erwartet wird die Ablieferung von Software, die leistungsfähiger ist und weniger Fehler enthält. Um diesen Forderungen nachzukommen, hängt es häufig davon ab, mit welchen Embedded-Software-Designtools man arbeitet.

Es werden Tools gebraucht, die ohne viele Provisorien angewendet werden können und die keine suboptimalen Features enthalten. Wir bei Altium haben uns daher die fünf wichtigsten Schritte überlegt, die bei der Auswahl der Tools zu beachten sind:

Schritt 1: Prozessor-Derivat- und Core-Unterstützung beachten

Als erstes muss man sich vergewissern, dass die Software die richtigen Prozessor-Derivate unterstützt. Hierzu sollte zunächst eine Liste derjenigen Prozessoren erstellt werden, die der Entwickler aktuell in seinen Produkten verwendet.

Anschließend ist zu überprüfen, ob die in die engere Wahl gezogene Entwicklungssoftware diese unterstützt. Möglicherweise ist es nicht unbedingt notwendig, dass die neue Software noch Derivate unterstützt, die in früheren Produkten eingesetzt worden sind.

Die vorhandenen Tools reichen hier gegebenenfalls aus, da man die betreffende Software nur noch pflegen, aber keine neuen Anwendungen mehr damit entwickeln will. Anschließend sollte man überlegen, welche Bausteine in Zukunft verwendet werden.

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Originalbeitrag als ePaper oder im pdf-Format lesen

Dieser Autorenbeitrag ist in der Printausgabe ELEKTRONIKPRAXIS Sonderheft Embedded Systems Development II erschienen. Diese ist auch als kostenloses ePaper oder als pdf abrufbar.

Es ist wünschenswert, dass die bisherige Embedded-Design-Software auch diese Prozessor-Derivate bzw. Prozessorfamilien unterstützt. Schließlich will man nicht immer dann ein neues Tool kaufen müssen, wenn ein neuer Prozessor eingesetzt wird. Denn es ist sehr kostspielig, wenn die Entwickler sich jedes Mal in ein neues Entwicklungswerkzeug einarbeiten müssen.

Schritt 2: Die Benutzerfreundlichkeit der Software ermitteln

Sehr wichtig ist eine einfache Anwendung. Tools, die schwierig zu nutzen sind, können für die Entwickler frustrierend sein und längere Entwicklungszeiten nach sich ziehen.

Um sicherzugehen, dass eine Embedded-Design-Software bedienungsfreundlich ist, sollte man sie vor dem Kauf herunterladen und testen. Die meisten Hersteller – so etwa Altium für das Tool Altium Designer – bieten eine kostenlose Erprobungsphase von 15 bis 30 Tagen an, was einen solchen Test möglich macht.

Ideal zum Testen ist ein Beispielprojekt. Dieses muss nicht einmal besonders kompliziert sein, jedoch so komplex, dass der Entwickler ein Gefühl dafür bekommen kann, wie einfach sich Codeentwicklungs-Aufgaben mit dem Editor bewältigen lassen und wie schnell der Compiler den Code kompiliert. Am besten greift man bei der Evaluierung aber nicht auf die vorgefertigten Projekte zurück, die zum Lieferumfang der Software-Pakete gehören. Diese wurden nämlich von den Software-Anbietern häufig so optimiert, dass sie schnell laufen und zu effizientem Code kompiliert werden. Für aussagefähige Tests sind sie deshalb ungeeignet.

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