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Google eröffnet globales Zentrum für Datenschutz in München

| Autor: Florian Karlstetter

Stephan Micklitz, Director Engineering Privacy bei Google.M it der Eröffnung des Google Safety Engineering Centers (GSEC) in München will Google ein Ausrufezeichen in Sachen icherheit und Privatsphäre setzen. Zudem stellt der Internet-Riese einen 10-Millionen-Euro-Fonds bereit, mit dem Sicherheits-Projekte gefördert werden sollen.
Stephan Micklitz, Director Engineering Privacy bei Google.M it der Eröffnung des Google Safety Engineering Centers (GSEC) in München will Google ein Ausrufezeichen in Sachen icherheit und Privatsphäre setzen. Zudem stellt der Internet-Riese einen 10-Millionen-Euro-Fonds bereit, mit dem Sicherheits-Projekte gefördert werden sollen. (Bild: IT-BUSINESS)

Google hat im Rahmen eines europäischen Pressetages in München offiziell das Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet. Dort arbeiten Datenschutz-Experten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Tools rund um Sicherheit und Privatsphäre.

Google baut seine Aktivitäten im Bereich Datenschutz und Privacy weiter aus und möchte bis Jahresende die Zahl der Datenschutz-Engineering-Experten allein in München auf über 200 Mitarbeiter verdoppeln. Dazu wurde in der bayerischen Landeshauptstadt am 14.5.2019 offiziell das Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet.

Dabei geht es im Wesentlichen um die produktübergreifende Datenschutzarbeit von Google. Im Fokus: der Google Account und alle Kontoeinstellungen - vom Security-Check bis hin zu Privacy Settings. Dass Google für diesen doch sensiblen Bereich den Standort München gewählt hat, kommt dabei nicht von ungefähr: „Deutschland steht [auch vor dem Hintergrund der DSGVO] beispielhaft dafür, wie Europäer über Online-Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre denken“, erklärt Kent Walker, Senior Vice President of Global Affairs und Chief Legal Officer bei Google, der bei Eröffnung in München vor Ort war.

Die bayerische Metropole ist bei Google schon seit mehreren Jahren ein fester Standort für Entwickler, die sich um Datenschutz im Allgemeinen (Google Konto) und Datensicherheit, vor allem auch für den Chrome Browser kümmern. Durch die Eröffnung des Safety Engineering Centers soll die Mitarbeiteranzahl bis Jahresende auf über 1000 anwachsen.

Auf die Frage, wie Google an die bis dahin noch fehlenden rund 100 Entwickler kommen möchte, gibt sich Dr. Wieland Holfelder, Vice President Engineering & Leiter des Google Entwicklungszentrums gelassen: München sei ein internationaler Hotspot, der junge Talente anzieht, also ein Ort, an dem man gerne arbeitet.

Den Rest besorge das Image, das Google als Arbeitgeber auszeichne. Fachkräftemangel ist für Google kein Thema: Im Rahmen des weltweiten Talent-Programms sieht sich der Konzern hier gut aufgestellt.

Sicheres Browsen im Internet

Die bekannteste Google Privacy-Option ist wohl der Inkognito-Modus in Chrome und der Google Suche, dieser soll in naher Zukunft auf Maps, Assistant und Youtube ausgeweitet werden. Außerdem konkret geplant: eine erweiterte Passwortverwaltung und Verbesserungen bei den Cookie-Einstellungen im Chrome Browser.

Google.org Impact Challenge on Safety

Mit einem Volumen von 10 Millionen Euro stellt Google ausgewählten Security-Projekten in Europa auch Fördergelder in Aussicht und nennt exemplarisch Nonprofit-Organisationen, Universitäten und andere akademische Forschungseinrichtungen als potentielle Empfänger.

„Diese Organisationen könnten zum Beispiel daran arbeiten, Hass und Extremismus in der Bevölkerung zu bekämpfen oder jungen Menschen dabei zu helfen, online sicher zu bleiben. Oder sie beschäftigen sich mit Themen, die nicht unbedingt erst mit dem Öffnen eines Laptops relevant werden, bei denen Technologie aber trotzdem eine Rolle spielen kann“, so Kristie Canegallo, Vice President of Trust & Safety bei Google.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Cloudcomputing-Insider.de.

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