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Videorückblick ESE Kongress 2012 Embedded Software von (A)rchitektur-Design bis (Z)ukunftskonzepte

| Redakteur: Martina Hafner

Jährlich im Dezember trifft sich die Embedded-Systems-Branche zu Deutschlands Leitkongress für industrielle Steuerungs- und Gerätesoftware: Ein Rückblick auf den Embedded Software Engineering Kongress 2012.

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Von Mensch bis Technik: Auf dem ESE Kongress beleuchten Experten aus Industrie, Forschung und Lehre alle Themen, Zukunftstrends und Erfolgsfaktoren zu Embedded-Software-Projekten
Von Mensch bis Technik: Auf dem ESE Kongress beleuchten Experten aus Industrie, Forschung und Lehre alle Themen, Zukunftstrends und Erfolgsfaktoren zu Embedded-Software-Projekten
(Bild: fotoArt by Elisabeth Wiesner)

Die Themen des Embedded Software Engineering Kongress bieten jährlich ein Spiegelbild der aktuellen Trends und Herausforderungen, denen sich Embedded Systems entwickelnde Unternehmen heute stellen müssen. Dass der Bedarf in Deutschland an einem Leitkongress zum Thema Embedded Software hoch ist zeigte die erneut hohe Beteiligung aus der ganzen Branche: Über 800 Teilnehmer, mehr als 40 Ausssteller, über 100 Referenten sowie über 200 Themenvorschläge aus Industrie, Forschung und Lehre prägten den fünften ESE Kongress im Dezember 2012.

Die wichtige Funktion des ESE Kongress als Wissensforum und Branchenplattform zeigt sich auch in der Bedeutung des Geschäftsfeldes Embedded Systeme für die deutsche Wirtschaft: Die Bundesrepublik nimmt weltweit eine führende Position ein mit einem geschätzten Umsatz von über 20 Milliarden Euro in 2012.

Auf neue und große Herausforderungen trifft die Embedded-Systems-Branche im Kontext der Cyber Physical Systems bzw. der Industrie 4.0, die als nächste industrielle Revolution gilt. Branchenkenner sind sich einig: Die Vernetzung von Produktionstechnik, Embedded-Systemen und Internet wird die etablierten Wertschöpfungsketten in der Industrie verändern. (Videotipp: Industrie 4.0 - Maschinenbau meets Embedded)

Dabei hat Deutschland als Ingenieursland ideale Voraussetzungen, eine weltweite Führungsrolle bei Industrie 4.0 einzunehmen. Es gilt jedoch insbesondere, interdisziplinäres Wissen zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik zu verzahnen. Ferner müssen Fragen wie neue Entwurfsmethodiken, die Internetfähigkeit von Embedded-Systemen und die damit verbundenen Sicherheitsaspekten neu diskutiert werden.

Auch klassische IT-Softwarethemen treiben die Embedded-Softwareentwickler um: Große Nachfrage bestand bei den Teilnehmern an Themen wie Softwarearchitekturen, Scrum, Android für den Embedded Markt oder Softwarevirtualisierung. Letztere wird u.a. als Ansatz diskutiert, um die ständig steigende Zahl an elektronischen Funktionen im Auto zu bewältigen.

Einen Überblick über die Trends auf dem ESE Kongress 2012 gibt das Video "Embedded Software Engineering Kongress 2012 - Rückblick, Trends, Technologien". Ferner sind in Kürze die kompletten Mitschnitte der Keynotes „Sinn und Unsinn in Unternehmen heute“ der Buchautorin Theresia Volk sowie „Was will mein Kunde wirklich“ von Requirements-Spezialistinund Firmengründerin Chris Rupp kostenlos abrufbar.

Der ESE Kongress 2013 findet vom 2. bis 6. Dezember statt. In der Call-for-Papers-Phase, die Ende März über die offizielle Kongresswebseite startet, können sich wieder alle Fachleute aus Industrie, Forschung und Lehre mit ihrem Themenvorschlag bewerben.

Embedded Software Engineering Kongress 2012 - Rückblick, Trends, Technologien

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