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Bosch gibt Leitlinien für den Umgang mit KI aus

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Das Thema Künstliche Intelligenz hat zu einer gesellschaftlichen Debatte geführt. Vor allem Fragen zu ethischem und verantwortungsvollem Umgang mit KI prägen die Diskussionen. Bosch Rexroth hat nun für seine Mitarbeiter einen Kodex zu Künstlicher Intelligenz erarbeitet.

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Mit dem KI-Kodex bezieht Bosch Position in der gesellschaftlichen Debatte zu KI.
Mit dem KI-Kodex bezieht Bosch Position in der gesellschaftlichen Debatte zu KI.
(Bild: Bosch)

Das Unternehmen Bosch hat seinen Mitarbeitern ethische Grenzen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz an die Hand gegeben. Demnach soll der Mensch bei allen Entscheidungen die Kontrollinstanz für die KI sein.

Fit für die KI

Durch diesen Kodex will Bosch seinen Mitarbeiten klare Leitlinien für die Entwicklung geben und laut Bosch-CEO Volkmar Denner das Vertrauen der Menschen in KI-Produkte von Bosch stärken. Ab 2025 sollen zudem alle Produkte des Unternehmens über eine KI verfügen, mit dessen Hilfe hergestellt oder entwickelt werden.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre will Bosch 20.000 Mitarbeiter im Umgang mit Künstlicher Intelligenz schulen. Dies bezieht auch den verantwortungsvollen Einsatz der neuen Technologie mit ein.

Der Mensch soll die Kontrolle behalten

Der KI-Kodex von Bosch soll bei der Entwicklung von KI-Produkten sowohl die rechtlichen Vorgaben als auch ethische Grundsätze beachten. Laut Bosch gibt es drei Szenarien für den Einsatz der KI.

Beim ersten gilt KI als reines Hilfsmittel, beispielsweise bei entscheidungsunterstützenden Anwendungen. Im zweiten Szenario trifft das intelligente System bereits selbst Entscheidungen, bei denen der Mensch allerdings jederzeit eingreifen kann. Bosch nennt hier als Beispiel den Einparkassistenten.

Im letzten Fall trifft die KI allein die Entscheidung, während der Mensch nur im Nachgang prüfen kann, ob sich die Maschine an die gegebenen Vorgaben gehalten hat. Ein Beispiel ist hier der Notbremsassistent.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Bigdata-Insider.de.

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